Wolgograd – Wolgograd Arena

Das Stadion: Das Stadion nach dem Entwurf der Hamburger Architekten Gerkan, Merk und Partner wurde auf dem Gelände des abgerissenen Zentralstadions am Fuße des Mamajew-Hügels in unmittelbarer Nähe zum Ufer der Wolga gebaut. Bereits kurz nach der Eröffnung im März 2018 zeigten sich erste Schäden am 230-Millionen-Bau. Zu sehen sind Risse in Betonteilen. Ein möglicher Grund dafür ist, dass die Arena auf einem Feuchtgebiet errichtet wurde. Die Heimmannschaft Rotor Wolgograd ist gerade in die dritte Liga abgestiegen und wird sich dementsprechend schwer tun, die 45 568 Plätze des Neubaus zu füllen.

Die Stadt: Wolgograd hat etwa eine Million Einwohner und ist ein wichtiger Verkehrsknoten Russlands. Vor allem aber ging die Stadt in die Weltgeschichte ein, da sie der Schauplatz der Schlacht von Stalingrad im Zweiten Weltkrieg war. Nach der Entstalinisierung wurde die Stadt 1961 wieder in Wolgograd umbenannt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Gedenkstätte der Schlacht von Stalingrad auf dem Mamajew-Hügel, wo sich auch die spektakuläre Mutter-Heimat-Statue, eine der größten Statuen der Welt, befindet.

Die Spiele: vier Vorrundenspiele.

Bild: dpa 12. Juni 2018, 09:352018-06-12 09:35:10 © SZ.de/sid/jbe/sekr