Weltmeisterschaft in RusslandDas sind die Stadien für die Fußball-WM

Zwölf Bauten sind die Bühnen der Weltmeisterschaft - zum Teil extrem überteuert und unter miserablen Arbeitsbedingungen errichtet. Manche werden eine traurige Zukunft haben.

Moskau – Olympiastadion Luschniki

Das Stadion: Das am 31. Juli 1956 fertiggestellte Luschniki liegt in einer Grünanlage am Ufer des Flusses Moskwa. Es wurde für die Olympischen Sommerspiele des Jahres 1980 erweitert und bot damals 103 000 Menschen Platz. Am 20. Oktober 1982 starben im Stadion während einer Panik am Rande eines Uefa-Pokalspiels 340 Menschen. Während des Umbaus von 2014 an wurde die Laufbahn im Innenraum entfernt. Das Stadion soll nun rund 80 000 Zuschauern Platz bieten. Einziges Problem: Trotz Baukosten von rund einer Milliarde Euro wird nach der WM keine Mannschaft regelmäßig in dem Stadion spielen.

Die Stadt: Moskau, die Hauptstadt Russlands, liegt im Westen des Riesenreichs und wird von der Moskwa durchflossen. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Amtssitz des Präsidenten, der Kreml. Das symbolische Zentrum Russlands, der Rote Platz mit dem Lenin-Mausoleum, der großen Sammlung des Historischen Museums und der Basilius-Kathedrale, liegt vor den Mauern des Kreml. Die Einwohnerzahl beträgt 12,4 Millionen. Moskau besitzt drei internationale Flughäfen, drei Binnenhäfen und acht Fernbahnhöfe, die Stadt ist das größte Industriezentrum und der wichtigste Verkehrsknoten Russlands.

Die Spiele: sieben, u.a. Eröffnungsspiel Russland - Saudi-Arabien (14.6.), Deutschland - Mexiko (17.6.), ein Halbfinale (11.7.) und das Finale (15.7.)

Bild: dpa 12. Juni 2018, 09:352018-06-12 09:35:10 © SZ.de/sid/jbe/sekr