Fifa-Wettbewerb:Lewandowski zum Weltfußballer des Jahres gewählt

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Fifa-Wettbewerb: Zum zweiten Mal Fifa-Weltfußballer. Robert Lewandowski.

Zum zweiten Mal Fifa-Weltfußballer. Robert Lewandowski.

(Foto: Tobias Hase/dpa)

Der Spieler des FC Bayern setzte sich gegen Mohamed Salah und Lionel Messi durch. Weltfußballerin des Jahres ist Alexia Putellas vom FC Barcelona.

Robert Lewandowski vom FC Bayern München ist zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Er setzte sich bei der vom Weltfußballverband Fifa ausgerichteten Wettbewerb gegen Mohamed Salah (FC Liverpool) und Lionel Messi (Paris Saint-Germain) durch. "Vielen, vielen Dank, ich fühle mich sehr geehrt", sagte Lewandowski, der zum zweiten Mal in Serie als bester Spieler des Jahres ausgezeichnet wurde. "Ich bin sehr, sehr stolz und fühle großes Glück", so der 33-jährige Pole, der den Preis seinen Teamkollegen widmete.

Wegen der Corona-Pandemie verkündete Fifa-Präsident Gianni Infantino den Sieger aus Zürich per Online-Gala. Anders als bei der kürzlich erfolgten Vergabe des Goldenen Balls - den Ende November erneut Messi erhalten hatte - entscheiden bei der Fifa nicht allein Sportjournalistinnen und Sportjournalisten, sondern vier gleich große Gruppen: Die 211 Kapitäne aller bei der Fifa gelisteten Fußball-Nationalmannschaften, dazu die Trainer dieser Nationalmannschaften sowie jeweils die gleiche Anzahl an Journalisten und Fans, die sich auf der Fifa-Website registriert haben.

Zur Weltfußballerin des Jahres wurde die Spanierin Alexia Putellas vom FC Barcelona gewählt. Unter den drei Finalistinnen waren auch Jennifer Hermoso, ebenfalls FC Barcelona, sowie die Australierin Sam Kerr vom FC Chelsea.

Als Welttrainer des Jahres wurde Thomas Tuchel ausgezeichnet. Der Teammanager des Champions-League-Siegers FC Chelsea gewann bei der Wahl vor Roberto Mancini von Europameister Italien und Pep Guardiola von Manchester City. Tuchel folgt auf Jürgen Klopp, der die Auszeichnung für seine Erfolge mit dem FC Liverpool in den Jahren 2019 und 2020 erhalten hatte. "Es war bislang ein sehr normaler Tag, ich komme gerade vom Training, aber jetzt haben Sie meinen Namen gesagt", sagte der per Video zugeschaltete Tuchel zu Arsène Wenger, der ihn ehrte. "Es ist ziemlich surreal, ich bin überwältigt und es ist mir etwas unangenehm." Tuchel hatte Chelsea erst vor gut einem Jahr übernommen und gewann mit dem Londoner Club direkt die Champions League.

Den Titel Welttrainerin des Jahres darf Emma Hayes tragen, ebenfalls vom FC Chelsea. Die anderen beiden Finalistinnen waren Lluis Cortes vom FC Barcelona und Sarina Wiegman, die seit September vergangenen Jahres die englische Frauen-Nationalmannschaft trainiert.

Manuel Neuer verpasste seine zweite Auszeichnung zum Welttorhüter des Jahres. Gewählt wurde Tuchels Chelsea-Torhüter Édouard Mendy, ins Finale hatte es außerdem Europameister Gianluigi Donnarumma (Paris Saint-Germain) geschafft. Neuer hatte die Wahl für das Jahr 2020 nach dem Triple-Triumph der Bayern gewonnen. Als Welttorhüterin des Jahres wurde Christiane Endler von Olympique Lyon geehrt. "Ich könnte nicht stolzer sein", sagte die Chilenin.

Die Weltauswahl der Männer besteht aus Gianluigi Donnarumma (Tor) - David Alaba, Ruben Dias, Leonardo Bonucci (Abwehr) - Jorginho, N'Golo Kanté, Kevin De Bruyne (Mittelfeld) - Cristiano Ronaldo, Erling Haaland, Robert Lewandowski, Lionel Messi (Angriff). Die Weltauswahl der Frauen umfasst Christiane Endler (Tor) - Lucy Bronze, Wendie Renard, Millie Bright, Magdalena Eriksson (Abwehr) - Estefania Banini, Carli Lloyd, Barbara Bonansea (Mittelfeld) - Vivianne Miedema, Marta, Alex Morgan (Angriff).

Der sogenannte Fan-Award ging an die dänischen und finnischen Zuschauer im Stadion, die bei der Europameisterschaft im Sommer Größe gezeigt hatten, als der dänische Spieler Christian Eriksen bewusstlos zusammengebrochen war.

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