bedeckt München 12°
vgwortpixel

Weltcup-Auftakt im Ski Alpin:Aussichtslose Jagd auf Ted Ligety

Ski Alpin Sölden Ted Ligety

Ted Ligety in Sölden.

(Foto: AFP)

Erstes Rennen, unverändertes Ergebnis: Wie im Vorjahr dominiert Ted Ligety den Riesenslalom der Männer. Mit fast acht Zehntel Sekunden Vorsprung gewinnt der Amerikaner den Auftakt in Sölden. Felix Neureuther verliert einen Ski.

Ted Ligety aus den USA hat zum dritten Mal nacheinander das Auftaktrennen im alpinen Ski-Weltcup gewonnen. Der Dreifach-Weltmeister dominierte im österreichischen Sölden wieder einmal die Konkurrenz und feierte seinen 18. Sieg im Weltcup. Ligety gewann vor Alexis Pinturault aus Frankreich (0,79 Sekunden zurück) und Marcel Hirscher aus Österreich (1,02).

Pech hatte Felix Neureuther. Nachdem er im ersten Lauf auf den guten siebten Rang gefahren war, ging ihm im zweiten nach einer Fahrzeit von 15 Sekunden bei der Einfahrt in den Steilhang die Skibindung auf. "Das war heute eine super Gelegenheit, nach meiner Verletzungspause ein gutes Ergebnis einzufahren", sagte der Partenkirchner, der wegen einer Operation am Knöchel vier Monate hatte pausieren müssen und deshalb einen großen Trainingsrückstand aufwies.

"Ich habe einen Schlag erwischt. Oft ist es besser, wenn die Bindung aufgeht, damit keine Verletzung passiert. Aber so wie heute bei mir ist es natürlich schon sehr ärgerlich", sagte Neureuther, der nicht zufrieden war: "Ich denke, dass man das Rennen von heute analysieren muss. Als Team insgesamt haben wir nicht so gut abgeschnitten. Jetzt wird analysiert, woran es gelegen hat", sagte er.

Nichtsdestotrotz sei es das erste Rennen nach einer langen Pause gewesen: "Es wird noch eine ganz lange Saison und ich freue mich, dass ich wieder fahren kann. Ich werde jetzt viel Slalom fahren und mich vorbereiten. Wie gesagt: Ich brauche Skitage, und dann geht's im November los", sagte Neureuther.

Fritz Dopfer (Garmisch) und Stefan Luitz (Bolsterlang) belegten die Plätze 21 und 22, knapp hinter dem bereits 36 Jahre alten Bode Miller (USA/19.), der nach 20 Monaten Pause sein Comeback feierte. Die Nachwuchsläufer Linus Strasser (München/52.) und Benedikt Staubitzer (Mittenwald/55.) hatten sich nicht für den Finaldurchgang der schnellsten 30 qualifiziert.

Wegen des starken Windes wurde das Rennen auf einem verkürzten Kurs ausgetragen. Beide Läufe waren etwa 15 Fahrsekunden kürzer als gewöhnlich.

Hier gehts zum Ergebnis von Sölden