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Weitere WM-Qualifikationsspiele:Van der Vaart trifft, Hitzfeld siegt

In Mailand hatte Vize-Europameister Italien wenig Probleme und behauptete die Tabellenführung in der Gruppe B mit einem 3:1 (2:1) gegen Dänemark, das seine WM-Teilnahme angesichts von nur zwei Punkten aus drei Spielen schon frühzeitig zu verspielen droht. Riccardo Montolivo (33.), Daniele De Rossi (37.) und Mario Balotelli (54.) trafen für die Squadra Azzurra, der Stuttgarter William Kvist (45.) für die Dänen.

DFB-Elf in der Einzelkritik

Schockstarre nach der Gemütlichkeit

Mit der maximalen Ausbeute von 12 Punkten aus vier Spiele bei 8:0 Toren führt Russland Russen nach dem überraschend mühevollen 1:0 gegen das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan die Gruppe F an und scheint unter seinem neuen Trainer Fabio Capello zu alter Stärke zurückzukehren. Ebenfalls keine Probleme hatte die Niederlande, die das Spitzenspiel beim Gruppen-Zweiten Rumänien souverän mit 4:1 (3:1) gewann. Jeremain Lens (9.), Bruno Martins (29.), Rafael van der Vaart (45, Elfmeter) und Robin van Persie (86.) erzielten die Treffer.

Torjäger Klaas-Jan Huntelaar saß 90 Minuten auf der Bank, während dessen Schalker Teamkollege Ciprian Marica (40.) für die Gastgeber traf. Dagegen dürften die WM-Träume der Türken (drei Punkte) in dieser Gruppe nach dem 1:3 (1:1) in Ungarn bereits geplatzt sein. Der Wolfsburger Bundesliga-Torhüter Diego Benaglio hielt die Schweiz auf Island in der torlosen Halbzeit im Spiel.

EM-Halbfinalist Portugal musste dagegen die nächste Enttäuschung hinnehmen. Die Südeuropäer kamen in Porto nur zu einem 1:1 (0:1) gegen Nordirland, nachdem sie bereits bereits am Freitag 0:1 in Russland verloren hatten. Niall McGinn (30.) erzielte im Estadio Dragao den Führungstreffer für die Briten. Helder Postiga von Real Saragossa rettete den Gastgeber mit seinem Treffer in der 79. Minute zumindest noch einen Punkt. Die Mannschaft um Cristiano Ronaldo liegt in der Gruppe F nach vier Spielen bereits fünf Punkte hinter den führenden Russen (12) zurück und sogar noch hinter Israel (7).

Trainer Ottmar Hitzfeld, gegen den die Disziplinar-Kommission des Weltverbandes Fifa wegen des "Stinkefingers" am vergangenen Freitag gegen Norwegen (1:1) ermittelt, dürfte diesmal nicht der Schiedsrichter, sondern die Vorstellung der Eidgenossen die Zornesröte ins Gesicht getrieben haben. Durch den Treffer des Schalkers Tranquillo Barnetta (66.) sowie des früheren Schalkers Mario Gavranovic (79.) zum schmeichelheften 2:0 (0:0) gegen Island festigte die Schweiz schließlich die Tabellenführung in der Gruppe E.