Wechsel in der Bundesliga Calhanoglu wird ein Leverkusener

Spielt künftig bei Bayer Leverkusen: Hakan Calhanoglu

(Foto: dpa)

Der Wechsel von HSV-Spieler Calhanoglu nach Leverkusen ist fix, der HSV bestätigt dafür die Lasogga-Verpflichtung. Medien berichten, dass Mario Mandzukic künftig für Atlético Madrid spielen werde. Formel-1-Pilot Nico Rosberg ist im freien Training von Silverstone der Schnellste.

Bundesliga, Bayer Leverkusen: Der Wechsel des türkischen Fußball-Nationalspielers Hakan Calhanoglu vom Hamburger SV zum Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen ist perfekt. Dies gab der Werksklub am Freitag bekannt. Der 20-Jährige hat einen Vertrag bis 2019 unterschrieben und soll 14 Millionen Euro kosten. Dies hatte die Bild-Zeitung bereits am Donnerstag berichtet. "Wir sind sehr glücklich, dass dieser Transfer nach intensiven und stets fairen Verhandlungen mit dem HSV nun endlich zustande gekommen ist", sagte Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade: "Wir haben mit Hakan Calhanoglu unseren Wunschspieler bekommen. Sein frühes und eindeutiges Bekenntnis zu Bayer 04 hat uns ermutigt, die Bemühungen um ihn trotz teilweise schwieriger Begleitumstände nie einzustellen." Calhanoglu hatte beim HSV erst im Frühjahr bis 2018 verlängert. Da der Mittelfeldspieler aber immer wieder öffentlich auf einen Abschied drängte, war das Verhältnis zu den Fans zerrüttet.

Primera División, Atlético Madrid: Torjäger Mario Mandzukic vom FC Bayern München steht vor einem Wechsel zum Champions-League-Finalisten Atletico Madrid. Das vermelden spanische Medien und sehen sich durch Berichte der kroatischen Zeitung Vecernji bestätigt. Angeblich soll sich Atletico mit den Bayern auf eine Ablösesumme von 18 Millionen Euro geeinigt haben, nachdem der deutsche Rekordmeister angeblich ursprünglich 25 Millionen Euro gefordert hatte. Der spanische Meister ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Nationalspieler Diego Costa, der für 35 Millionen Euro Ablöse zum FC Chelsea wechselte. Eine Verpflichtung von Wunschstürmer Alvaro Negredo von Manchester City scheiterte an der Ablösesumme von angeblich 30 Millionen Euro. Mandzukic, der in seinen vier Jahren beim VfL Wolfsburg und den Bayern 110 Bundesliga-Spiele (53 Tore) bestritt, war zuletzt unter anderem bei Manchester United und Juventus Turin im Gespräch. Nach der Verpflichtung des Dortmunders Robert Lewandowski als ernsthafte Konkurrenz hatte sich Mandzukic zudem mit Bayern-Coach Pep Guardiola überworfen und Wechselabsichten angekündigt.

Formel 1, Silverstone: Mercedes-Pilot Nico Rosberg ist im Auftakttraining zum Grand Prix von Großbritannien in Silverstone am Freitag Bestzeit gefahren. Der Formel-1-Spitzenreiter war mehr als einer halben Sekunde schneller als sein Teamkollegen Lewis Hamilton auf Platz zwei. Dritter wurde Ferrari-Mann Fernando Alonso. Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel kam nicht über Position sechs hinaus. Vor dem neunten Saisonlauf am Sonntag in England führt Rosberg die WM-Wertung mit 29 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Hamilton an. Weltmeister Vettel hat als Fünfter schon 105 Zähler Rückstand auf den Ersten. Die 31 Jahre alte Williams-Pilotin Susie Wolff musste ihren Wagen nach vier Runden wegen Problemen mit dem Öldruck mit einem Motorschaden auf der Strecke abstellen.

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Bundesliga, HSV: Der Transfer von Stürmer Pierre-Michel Lasogga zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist perfekt. "Pierre-Michel Lasogga ist jetzt ein Spieler des Hamburger SV. Er wird mit im Flieger nach China sitzen", sagte Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow am Donnerstagabend der Hamburger Morgenpost nach einer Sitzung des Aufsichtsrats des Vereins. Ähnlich äußerte er sich im Hamburger Abendblatt. Noch am Freitag sollte die Mannschaft zur einer China-Tour aufbrechen. Der HSV soll etwa 8,5 Millionen Euro an Hertha BSC überweisen. Die Berliner hatten den 22-Jährigen schon in der vergangenen Saison an die Hanseaten ausgeliehen. Er trug maßgeblich zum Klassenverbleib der Hamburger bei. Lasogga erhält einen Fünfjahresvertrag.

NBA, Dirk Nowitzki: Basketballspieler Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben sich auf einen neuen Dreijahresvertrag geeinigt. Das berichten die Dallas Morning News und der Sportsender ESPN. Der 36-Jährige soll bis 2017 beim Klub aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA 30 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) erhalten und darf laut einer Klausel auch weiterhin nicht an einen anderen Verein abgegeben werden. Nowitzki hat zudem die Option, nach zwei Jahren auszusteigen. Damit verzichtet der Würzburger auf viel Geld, um den Mavs hochkarätige Transfers zu ermöglichen. Der abgelaufene Vierjahresvertrag des Power Forwards, der Dallas 2011 zum Gewinn des NBA-Titels geführt hatte, war mit 80 Millionen Dollar dotiert gewesen. Nowitzki hat allein in der abgelaufenen Saison 22,7 Millionen Dollar (16,4 Millionen Euro) verdient. Der Würzburger bestätigte indirekt via Twitter die Einigung: "MFFL", twitterte er. Dies bedeutet in der Sprache des Klubs üblicherweise Mavs Fan For Life" (Mavs-Fan fürs Leben).

Die Mavericks versuchen derzeit unter anderem, sich die Dienste des vertragslosen Carmelo Anthony (zuletzt New York Knicks) zu sichern. Nowitzki hatte zudem erklärt, dass er sich ein "Vier-Augen-Gespräch" mit dem ebenfalls vertragslosen LeBron James (zuletzt Miami Heat) wünscht. Für den deutschen Nationalspieler kam ein Vereinswechsel überhaupt nicht in Frage. "Wir werden so zusammenkommen, dass ich mich für meine Leistungen respektiert fühle und wir noch genügend Geld übrig haben, um gute Spieler zu holen", hatte der frühere MVP zuletzt erklärt. "Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Lösung für alle finden werden."

Formel 1, Kimi Räikkönen: Kimi Räikkönen hat seinen Rückzug aus der Formel 1 zum Ende der nächsten Saison angedeutet. Auf die Frage, ob er sich noch lange bei Ferrari sehe, antwortete der Weltmeister von 2007 am Donnerstag vor dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone: "Bis mein Vertrag beendet ist - und dann höre ich wahrscheinlich auf." Räikkönen war erst vor dieser Saison von Lotus zu Ferrari zurückgekehrt und hatte einen Vertrag bis inklusive 2015 unterschrieben. Doch für den mit 34 Jahren ältesten Fahrer im Feld läuft es 2014 gar nicht. Der Finne liegt mit 19 Punkten nur auf Rang zwölf der Fahrerwertung.

Fußball, Türkei: Der 19-malige türkische Fußball-Meister Galatasaray Istanbul setzt nach der Trennung von Roberto Mancini erneut auf einen italienischen Trainer. Cesare Prandelli, nach dem WM-Aus in Brasilien als Coach der Squadra Azzurra zurückgetreten, übernimmt den Posten. Dies kündigte Klub-Präsident Ünal Aysal an. "Wir werden die Verpflichtung in ein oder zwei Tagen offiziell bekannt geben", sagte Aysal bei Galatasaray TV: "Unser Trainer wird am Montag mit den Spielern in die Saisonvorbereitung starten." Vom 56-Jährigen Prandelli erwartet der Gala-Boss einiges. "Ich kann den Fans den Titel versprechen." Der Italiener sei "mutig, gewissenhaft, diszipliniert und hungrig auf Erfolg". Prandelli hatte am Donnerstag ein Angebot der Klub-Verantwortlichen erhalten und sich anscheinend von einem Engagement überzeugen lassen. Mancini kassierte von Galatasaray 3,5 Millionen Euro pro Saison plus Boni. Da Lokalrivale Fenerbahce wegen eines Manipulationsskandals gesperrt wurde, ist Galatasaray in der kommenden Saison automatisch in der Champions League dabei.

Fußball, Hertha BSC: Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat den 25 Jahre alten Stürmer Julian Schieber vom Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund als sechsten Neuzugang verpflichtet. Der 1,86 m große Angreifer, der seine Profikarriere beim VfB Stuttgart begann, unterschrieb in Berlin einen Vier-Jahres-Vertrag. Über die Transfermodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. Die Ablöse soll bei rund drei Millionen Euro liegen. "Wir haben die Karriere von Julian Schieber schon seit langem mit Interesse beobachtet", erklärte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz. "Er ist ein wuchtiger, torgefährlicher Angreifer, der genau in unser Anforderungsprofil passt." Schieber, ist nach Valentin Stocker, Marvin Plattenhardt, Jens Hegeler, Genki Haragutchi und John Heitinga der sechste Neuzugang in Berlin.