Wassersprung-EM:Total verdreht

Zwei Russen holen trotz eines missglückten Versuchs den EM-Titel im Synchronspringen, Patrick Hausding sammelt wieder Medaillen, ein anderer Deutscher wird trotz anmutiger Haltung nur Fünfter, Maria Kurjo feiert ein bronzenes Comeback. In Bildern.

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Zwei Russen holen trotz eines missglückten Versuchs den EM-Titel im Synchronspringen, Patrick Hausding sammelt wieder Medaillen, vom Ein-Meter-Brett feiert Maria Kurjo ein bronzenes Comeback. In Bildern. Jede einzelne Muskelfaser angespannt - so sprang Patrick Hausding in Turin vom Drei-Meter-Brett zu Gold und sicherte damit Deutschland den ersten Quotenplatz für Olympia 2012 in London - eine Neuerung im Reglement. Das Land, aus dem die Europameister vom Drei-Meter-Brett und Zehn-Meter-Turm stammen, erhält jeweils einen Startplatz für die kommenden Olympischen Spiele.

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Dabei hatte Hausding nach einem schwachen ersten Sprung noch auf Platz neun gelegen. Mit jedem Durchgang schob der Berliner sich dann weiter nach vorne - bis er schließlich nach dem sechsten und letzten Sprung...

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... auf Platz eins lag und seinen Europameistertitel verteidigte. Mit 499,40 Punkten distanzierte er am Ende die Russen Ilia Sacharow (493,85) und Jewgeni Kusnetsow (482,35), die darüber nicht sonderlich glücklich waren. "Der erste Sprung war nicht gut, dann lief alles Bestens. Hinten muss man stark sein", sagte Hausding.

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Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett ließ Hausding zusammen mit Partner Stephan Feck noch eine Silbermedaille folgen. Die beiden mussten sich nur...

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... den Russen Evgeny Kuznetsov und Ilya Zakharov geschlagen geben - auch wenn dieses Bild eher wenig synchron wirkt. Mit 454,68 Punkten hatten sie am Ende 13 Punkte Vorsprung auf das deutsche Paar.

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Auch bei Nora Subschinski und Christin Steuer lief es nicht ganz optimal. Doch am Ende gewannen sie vom Turm ebenfalls Silber.

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In Budapest hatten Subschinski und Steuer letztes Jahr noch Gold gewonnen, in Turin lagen sie mit 317,76 Punkten...

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... knapp hinter Yulia Koltunova und Daria Govor. Auch wenn die beiden Russinen nicht fehlerfrei sprangen und leicht zeitversetzt ins Wasser eintauchten, hatten sie am Ende 322,26 Punkte.

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Subschinski und Steuer freuten sich trotzdem mehr über Silber als die russischen Männer hinter Patrick Hausding.

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Stephan Feck sah zwar recht anmutig aus bei seinem Sprung vom Ein-Meter-Brett, doch zu mehr als Platz fünf reichte es nicht. Der 21-Jährige patzte bei seinem zweieinhalbfachen Salto rückwärts gehockt. Besser war...

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... bei den Damen Maria Kurjo, die es sich in der Luft bequem machte. Sie gewann Bronze und feierte genau einen Jahr nach einem schlimmen Unfall ihre Rückkehr in Europas Spitze.

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Im Februar 2010 war Kurjo beim Grand Prix in Rostock bei einem misslungenen Sprung vom Turm mit der Stirn auf die Absprungplattform aus Beton geprallt und bewusstlos ins Wasser gefallen. "Es ist schon eine kleine Genugtuung, dass ich hier eine Medaille gewinnen konnte", sagte Kurjo, die hinter der Italienerin Noemi Batki (Bildmitte) und der Russin Yulia Koltunova landete.

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