Worauf es in den Playoffs ankommt

Playoff-Zeit ist Entscheidungszeit - in dieser Phase der Saison gibt es keine Ausreden, pausierende Schlüsselspieler oder lasche Defensivreihen. Die Teams rücken enger zusammen und wer sich nicht voll reinhängt, sitzt schneller auf der Bank als in der regulären Spielzeit. Ein wesentlicher Unterschied ist auch, dass sich das Tempo des Spiels drosselt, was an der deutlich intensiveren Verteidigung auf dem Feld liegt. Viele Vereine reduzieren die Anzahl der eingesetzten Spieler auf nicht mehr als sieben oder acht - das hat zu Folge, dass manche Ersatzspieler gar nicht mehr aufs Parkett dürfen.

In den Serien treffen die Klubs mehrfach aufeinander und können sich somit besser auf den Gegner einstellen. Die Spielzüge, Abwehrstrategien und Führungsspieler des Kontrahenten sind bekannt, weshalb es mehr enge Resultate gibt. Nicht zu unterschätzen ist außerdem der Faktor Fitness: Wem die Kraft ausgeht, der findet sich schnell am Boden wieder (so wie im Bild der Würzburger John Little).

Bild: Bongarts/Getty Images 1. Mai 2012, 11:242012-05-01 11:24:43 © SZ.de/jbe/ebc