Volleyball-WM:"Männer denken zu wenig, Frauen zu viel"

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Volleyball-WM: Kopfsache: Bundestrainer Vital Heynen (Mitte) wundert sich immer wieder, wie groß die Unterschiede zwischen Männern und Frauen im täglichen Umgang sind.

Kopfsache: Bundestrainer Vital Heynen (Mitte) wundert sich immer wieder, wie groß die Unterschiede zwischen Männern und Frauen im täglichen Umgang sind.

(Foto: Gerold Rebsch/Imago)

2018 führte Vital Heynen Polen zu WM-Gold. Mit den deutschen Volleyballerinnen startet der Belgier nun erstmals in ein Frauen-Turnier. Ein Gespräch über Unterschiede, emotionale Nähe und disziplinarische Distanz.

Interview von Sebastian Winter

An diesem Freitag beginnt in den Niederlanden und Polen die Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen. Favoriten auf den Titel sind Olympiasieger USA, Weltmeister Serbien und Europameister Italien. Die deutsche Nationalmannschaft ist nur Außenseiter, kann sich vor ihrem ersten Gruppenspiel am Sonntag (19 Uhr, Arnhem) gegen Bulgarien aber nicht über zu wenig Aufmerksamkeit beklagen. Denn seit diesem Jahr werden die "Schmetterlinge" vom Belgier Vital Heynen trainiert. Der 53-Jährige war zunächst als Spieler und Trainer in Maaseik, dem FC Bayern des belgischen Volleyballs, erfolgreich. 2014 gewannen die deutschen Männer unter ihm Bronze, ihre erste WM-Medaille seit 44 Jahren, 2018 wurde er mit Polen Weltmeister. Nach 15 Jahren bei den Männern wechselte Heynen, der vier Sprachen fließend spricht ("Mein Deutsch habe ich von der ARD-Sportschau"), erstmals zu den Frauen - ein gewagtes Experiment.

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