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Volleyball:Netzhoppers verlieren zum Auftakt

Die Netzhoppers KW-Bestensee sind unter ihrem neuen Trainer Christophe Achten mit einer Niederlage in die Saison in der Volleyball-Bundesliga gestartet. Die Brandenburger unterlagen am Samstagabend dem deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen klar mit 0:3 (20:25, 23:25, 21:25). Die Gäste entschieden die Begegnung mit dem zweiten Matchball für sich und hatten insgesamt wenig Mühe. Eigentlich hätte die Partie in Friedrichshafen stattfinden sollen. Doch die ZF-Arena als Spielstätte des VfB ist wegen Baufälligkeit gesperrt, das Heimrecht wurde deswegen getauscht.

Bei den Netzhoppers hatte es im Sommer einen Umbruch gegeben. Nach zwölf Jahren zog sich Ex-Trainer Mirko Culic zurück, dafür übernahm der 41 Jahre alter Belgier Achten. Zudem mussten gleich acht neue Spieler integriert werden und sorgen für ein ganz neues Gesicht der Mannschaft. Ziel des Teams ist die Qualifikation für die Playoffs. Am kommenden Sonntag treten die Brandenburger gegen die United Volleys aus Frankfurt erneut in der heimischen Halle in Bestensee an.

Die Berlin Volleys sind erfolgreich in die neue Saison der Volleyball-Bundesliga gestartet. Im ersten Heimspiel seit dem 5. Februar gelang der Mannschaft am Samstag gegen die SWD powervolleys Düren ein souveräner 3:0 (25:22, 25:16, 25:23)-Sieg. Immerhin 550 Zuschauer durften trotz der Corona-Beschränkungen in der Max-Schmeling-Halle live dabei sein.

Die Volleys mussten auf Außenangreifer Robin Baghdady verzichten, der sich im Abschlusstraining eine Wadenverletzung zugezogen hatte und mindestens 14 Tage ausfällt. Die Mannschaft von Trainer Cedric Enard fand gegen stark blockende Dürener schwer ins Spiel. Erst beim 12:11 durch den Brasilianer Davy Moraes gingen die Gastgeber erstmals in Führung. Doch die Rheinländer schlugen zurück, verschafften sich noch einmal einen Drei-Punkte-Vorsprung (18:15), ehe vor allem couragierte Aktionen von Mittelblocker Anton Brehme den Satzgewinn der Berliner herbeiführten.

Mit der Einwechslung von Benjamin Patch für Moraes auf der Diagonalposition gegen Ende des ersten Satzes gewann das Spiel der BR Volleys deutlich an Sicherheit und Dynamik. Der Hauptstadtclub bestimmte den zweiten Durchgang nicht zuletzt dank sieben Punkten des 2,05 Meter großen US-Amerikaners Patch deutlich. Die Dürener bewiesen indes Moral. Sie kämpften sich im dritten Abschnitt noch einmal zurück ins Spiel und hielten den Satzausgang bis zum 18:18 offen. Dann zogen die BR Volleys mit Patch am Aufschlag vorentscheidend auf 21:18 davon.

© SZ vom 18.10.2020 / dpa/dsz

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