Volleyball:DJ im Mittelpunkt

Tim Peter (Herrsching), bei der Ballannahme BR Volleys Berlin - WWK Volleys Herrsching Deutsche Volleyball Liga, Saison

Kam Mitte des zweiten Satzes nach einer kuriosen Schiedsrichterentscheidung etwas aus dem Tritt: Tim Peter.

(Foto: Bernd König/imago images)

Herrschings Volleyballer verlieren zum Saisonauftakt unglücklich in Düren, die Roten Raben Vilsbiburg haben einen besseren Start.

Von Sebastian Winter

Herrschings Volleyballer haben sich zum Erstliga-Saisonauftakt den fast schon obligatorischen harten Kampf mit den SWD Powervolleys aus Düren geliefert. Mit 2:3 (25:22, 25:27, 26:24, 22:25, 12:15) verloren die WWK Volleys am Mittwoch die Auswärtspartie bei den Nordrhein-Westfalen. "Es war ein vielversprechender Anfang, der Lust auf mehr macht, ein Ewigkeitsspiel", sagte Herrschings Trainer Max Hauser, der sich über einen vergebenen Satzball im zweiten Satz ärgerte, der ohnehin kurios verlief. Denn als Mitte des Durchgangs der spätere Herrschinger MVP Tim Peter ein Ass schlug, ließ das Schiedsgericht den Aufschlag wiederholen - weil der DJ in Düren die Musik, die er zwischen den Ballwechseln einspielt, zu lange laufen ließ. Es folgte ein Bruch in Herrschings Spiel. Doch auch Düren machte Bekanntschaft mit den Unparteiischen, als ein Spieler aus Wut am Ende des dritten Satzes gegen den Schiedsrichterstuhl trat - und die rote Karte bekam. Das bedeutete einen Punkt Abzug und später den Satzverlust. Am Ende setzte sich dennoch die größere Erfahrung Dürens durch. Die Herrschinger machen sich nun direkt auf den Weg nach Giesen, wo sie am Samstag (19.30 Uhr) ihr nächstes Auswärtsspiel bestreiten.

Vilsbiburgs Volleyballerinnen haben ihr erstes Saisonspiel bei Aufsteiger VC Neuwied unterdessen klar gewonnen. Die Roten Raben behielten mit 3:0 (25:17, 25:19, 27:25) die Oberhand und hatten nur im dritten Satz größere Probleme, als sich der Neuling stärker zur Wehr setzte. Nach ihrer 24:21-Führung vergaben die Vilsbiburgerinnen im dritten Satz vier Matchbälle, Josepha Bock verwandelte den fünften. An diesem Samstag wartet eine weitaus schwerere Aufgabe auf die Raben, sie empfangen dann Allianz Stuttgart, den Meister von 2019, zum ersten Heimspiel.

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