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Volleyball:Chancenlos in Berlin

Der Hauptstadt-Fluch hält an: Die Alpenvolleys verlieren im Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Berlin Volleys mit 1:3.

Sie begannen sehr schwungvoll, holten sich mit einem Zwischenspurt den zweiten Satz - und standen nach dem Schlusspfiff trotzdem mit leeren Händen in der Max-Schmeling-Halle. Mit 1:3 (15:25, 25:21, 21:25, 20:25) verloren die Alpenvolleys Haching das Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer Berlin Volleys. Die Negativserie in der Hauptstadt hält damit an, noch nie seit seinem Einzug in die deutsche Profiliga im Jahr 2017 konnte das transnationale Bündnis aus Unterhaching und Innsbruck dort gewinnen. Im ersten Satz verloren sie nach einem guten Start beim 15:15 vollkommen ihre Linie - Berlin machte zehn Punkte in Serie bis zum Satzgewinn. Haching war davon nicht beeindruckt, der Tabellendritte erholte sich, spielte danach auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Ausgerechnet dessen Zuspieler Sergej Grankin, der russische Olympiasieger von 2012, schenkte den Alpenvolleys den zweiten Durchgang mit einem Aufschlagfehler. Im dritten Satz führte Haching mit 16:14, verlor den Vorsprung aber wieder. Auch weil Berlins kurze Zeit für Grankin ins Spiel gekommener Steller Pierre Pujol ein Ass gelang und der und ebenfalls eingewechselte Benjamin Patch im Angriff glänzte. Am Ende wurde es vor 4098 Zuschauern eine einseitige Partie, die Berlin einen Zwölf-Punkte-Vorsprung auf die Verfolger Friedrichshafen und Haching einbringt.

© SZ vom 24.01.2020
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