Deutschland gegen FrankreichEin Spiel fürs Fußballmuseum

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Hab ich!  Ann-Katrin Berger fischt einen Ball, von dem sie selbst sagt: „Ich weiß nicht, wie ich da noch hingekommen bin.“
Hab ich!  Ann-Katrin Berger fischt einen Ball, von dem sie selbst sagt: „Ich weiß nicht, wie ich da noch hingekommen bin.“ (Foto: Charlotte Wilson/Getty Images)

Eine rote Karte nach einer grotesken Aktion, eine deutsche Elf mit enormer Moral – dieses EM-Viertelfinale gegen Frankreich hatte alle Zutaten eines Klassikers. Und im Zentrum steht eine Torhüterin, die gar nicht im Zentrum stehen will.

Von Anna Dreher, Basel

Gut möglich, dass in der Nacht auf Sonntag gegen halb eins ein Seufzen durch ein paar Wohnzimmer in Nordrhein-Westfalen ging. Ausgestoßen von den Kuratoren des Dortmunder Fußballmuseums. Ungefähr um diese Uhrzeit lief Ann-Katrin Berger euphorisiert von den Ereignissen des Abends auf die Tribüne zu und schleuderte schreiend und mit dem Rest von Kraft, den sie noch finden konnte, erst den einen und dann den anderen Handschuh in die Zuschauermenge. Ausgerechnet diese Handschuhe! Mit denen sie eben noch zwei Schüsse im Elfmeterschießen pariert hatte. Mit denen sie im Viertelfinale dieser Fußball-Europameisterschaft so viele Abschlüsse abgewehrt hatte, darunter einen, von dem noch zu reden sein wird.

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