Material beim Skispringen„Jeder Skispringer darf nur vorher geprüfte Anzüge springen“

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Timi Zajc wurde in Oberstdorf wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert.
Timi Zajc wurde in Oberstdorf wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert. Philipp Guelland/AFP

Seit dem Manipulationsskandal der Norweger steht der Anzug der Skispringer im Fokus. Der Experte Christian Winkler erklärt Schritt für Schritt, worauf es bei dem wichtigen Stück Stoff ankommt – und wie eine Kontrolle abläuft.

Interview von Sebastian Winter, Oberstdorf

Seit dem Skandal um die norwegischen Skispringer bei den Ski-Weltmeisterschaften in Trondheim steht der Anzug im Fokus. Damals hatten Cheftrainer Magnus Brevig und andere Teammitglieder, wie ein heimlich gedrehtes Video enthüllte, während der WM nachträglich ein steifes Band in einen Anzug eingenäht, um dessen Fläche zu vergrößern – ein klarer Verstoß gegen die Regeln. Trainer und Sportdirektor traten zurück, die Springer Marius Lindvik und Johann André Forfang saßen im Sommer eine dreimonatige Sperre ab. Was hat sich seither geändert im Reglement? Wie entsteht ein Anzug überhaupt, wie werden die Kontrollchips eingenäht – und warum lässt es sich in Baggyhosen schlecht springen? Fragen an den deutschen Anzugexperten und leitenden Skisprung-Nachwuchstrainer Christian Winkler.

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SZ PlusVon Sebastian Winter

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