MeinungVierschanzentourneeFalke und Flunder fliegen durch die Luft

Kommentar von Volker Kreisl, Bischofshofen

Lesezeit: 2 Min.

Tour-Sieger Halvor Egner Granerud, Herr der Lüfte - und diesmal auch seiner Nerven.
Tour-Sieger Halvor Egner Granerud, Herr der Lüfte - und diesmal auch seiner Nerven. Daniel Kopatsch/Getty Images

Nach den Enttäuschungen der Gastgeber zu Beginn entwickelt die 71. Vierschanzentournee eine eigene Spannung - mit drei hochinteressanten, sehr unterschiedlichen Flugkünstlern.

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Es sah bitter aus für die Gastgeber und somit auch für die Stimmung bei dieser 71. Vierschanzentournee. Nach dem Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen waren alle Träume von Österreichern und Deutschen so gut wie geplatzt, zumindest was den Gesamtsieg betraf. Die Akteure des Deutschen Skiverbands, die verheißungsvoll gestartet waren, konnten den Schwung von der ersten Station in Oberstdorf nicht mitnehmen. Und Österreichs Team verlor ebenfalls früh den Anschluss im Springen um den goldenen Tournee-Adler. Es drohte für die meisten Zuschauer auf den Tribünen ein Finale ohne Spannung, ohne Stimmung, ohne Schneeflocken.

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Vierschanzentournee
:Graneruds schräge Show

Mit hohem Risiko unterstreicht der norwegische Skispringer auch im Finale sein Können und gewinnt die 71. Vierschanzentournee. Bester Deutscher wird ein Überraschungs-Mann.

Von Volker Kreisl

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