Langlauf-OlympiasiegerinVictoria Carls Olympia-Chancen auf ein Minimum gesunken

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Victoria Carl wird aufgrund ihrer positiven Dopingprobe nicht an den Olympischen Winterspielen im Februar teilnehmen.
Victoria Carl wird aufgrund ihrer positiven Dopingprobe nicht an den Olympischen Winterspielen im Februar teilnehmen. (Foto: Kalle Parkkinen/Bildbyran/Imago)

Ein positiver Dopingtest und seine Folgen: Langlauf-Olympiasiegerin Victoria Carl verpasst nach derzeitigem Stand wohl den kommenden Wettkampfwinter – und die Winterspiele 2026.

Von Sebastian Winter

Victoria Carl trainierte zuletzt in Davos, fast immer allein, auf eigene Faust und eigene Kosten, wie es die Regeln vorschreiben. Für eine Langläuferin, von der Bundestrainer Peter Schlickenrieder sagt, „sie braucht den Austausch“, muss das die Hölle sein. Gelegentlich kam immerhin ihr Lebensgefährte zur Unterstützung vorbei. Allerdings hatte sie sich selbst in diese delikate Situation hineinmanövriert, als sie im Frühjahr bei einer Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet worden war. Die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) nahm ein Verfahren auf, das sich über den gesamten Sommer und Herbst hinzog – und nun auf die entscheidende Phase zusteuert.

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