Der VfL Wolfsburg hat am Dienstag den schwedischen Nationalspieler Alexander Bernhardsson aus Kiel verpflichtet und damit wieder eine Welle der Empörung in Gang gesetzt. Fünf Millionen Euro Ablöse? Welcher Absteiger, Pardon: welcher normale Absteiger soll sich so etwas leisten können? Mit dieser Frage, garniert mit viel Lamento und noch mehr Kraftausdrücken, wird in den sozialen Netzwerken sowie in Deutschlands Fankurven jede Transferbewegung kommentiert, die aus der Autostadt vermeldet wird. So war das, als sich Fabian Reese dem Wolfsrudel anschloss, für angeblich neun Millionen Euro von Hertha BSC. So war das, als Robert Glatzel vom Hamburger SV kam. So zieht sich das bereits durch den gesamten Transfersommer.
MeinungFußballJetzt ist Wolfsburg zweitklassig – und dann ist es auch wieder nicht recht
Kommentar von Thomas Hürner
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Nächste Position auf der Einkaufsliste abgehakt: Der schwedische Nationalspieler Alexander Bernhardsson kommt von Holstein Kiel zum VfL Wolfsburg.
Darius Simka/ImagoDer VfL Wolfsburg hat sich mit seiner Geldverschleuderung jede Kritik verdient – aber Exzesse begeht der Zweitligist nun wirklich keine. Die Kritik am Werksklub mutet skurril an.
