VfL Wolfsburg Ende der Extravaganzen

Das Wolfsburger Phantom: Den ganzen Sommer über wurde Kaylen Hinds (grünes Trikot) in Niedersachsen nicht gesichtet. Vor einem Jahr, beim Saisonauftakt des VfL gegen Borussia Dortmund, hatte er seinen Dienst gegen Mario Götze und Co. noch mit erkennbar leidenschaftlicherem Pflichteifer angetreten.

(Foto: Odd Andersen/AFP)

Jörg Schmadtke versucht, den VfL nach turbulenten Jahren zu stabilisieren, und wehrt sich gegen zu hohe Konzernerwartungen. Ärger verursacht indes Kaylen Hinds.

Von Carsten Scheele, Wolfsburg

Kaylen Hinds fehlt immer noch. Seit 31 Tagen schon. Da hätte der junge Brite zum Training beim VfL Wolfsburg erscheinen sollen - er kam aber nicht. Angeblich, weil Hinds in seiner Heimat England feststeckt. Angeblich, weil er seinen Reisepass verloren hat. Was anfänglich nach einer kuriosen Geschichte klang, hat sich zum echten Ärgernis entwickelt, und die Nerven der Wolfsburger werden zum Saisonstart dünner. Hinds, 20, war gerade als Leihgabe an Greuther Fürth zurückgekehrt, der Verein könne die Angelegenheit "nicht einfach ...