Bevor es am Mittwochabend im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Leipzig geht, spielt der VfB Stuttgart am Nachmittag erst mal gegen den FC Barcelona. Das Spiel ist ausverkauft, abgesehen von 2000 Plätzen im B-Block, von denen gleich noch die Rede sein wird. Um 16 Uhr empfangen die U19-Junioren des VfB die gleichaltrige Auswahl der Katalanen, den Rahmen bildet ein Wettbewerb, der dem VfB durchaus wichtig ist. Dank dieser Partie können sich die Stuttgarter einreden, immer noch in der Champions League vertreten zu sein, ein bissle zumindest: Die Youth League ist der Cup, in den alle Champions-League-Teilnehmer ihre U19-Teams entsenden. Der VfB hat als einziges deutsches Team das Viertelfinale erreicht, im Falle eines Sieges dürften die Nachwuchsschwaben zum Final Four nach Nyon reisen, an den Herrschaftssitz des Europaverbandes Uefa.
VfB StuttgartDie Luxusversion des verflixten zweiten Jahres
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Der VfB Stuttgart erzählt gerade eine uralte Ligageschichte neu: Nichts ist schwieriger, als einen Erfolg der Vorsaison zu bestätigen. Einen Vorstoß ins Pokalfinale könnte der Klub da gut gebrauchen.
Von Christof Kneer
