Stuttgart in der Champions LeagueKöpfe voll, Körper leer

Lesezeit: 3 Min.

Mal ein klitzekleines bisschen Pause - das wäre gerade eine Wohltat für den stark beanspruchten Stuttgarter Nationalstürmer Deniz Undav.
Mal ein klitzekleines bisschen Pause - das wäre gerade eine Wohltat für den stark beanspruchten Stuttgarter Nationalstürmer Deniz Undav. (Foto: Tom Weller/dpa)

Nach seiner Spektakelsaison müsste der VfB nun organisch wachsen. Doch die Teilnahme an der Champions League bringt ein Belastungsdilemma: Binnen vier Tagen gegen die Bayern und Juventus - da fallen seriöse Personalentscheidungen schwer.

Von Christof Kneer, Turin

Die Vorbereitungen des VfB Stuttgart auf das Champions-League-Spiel bei Juventus Turin begannen in der 74. Minute des Bundesligaspiels beim FC Bayern. Beim Stand von 2:0 für die Münchner leuchteten am Spielfeldrand die Täfelchen mit den Nummern „26“ und „18“ auf, und die dazugehörigen Stuttgarter Deniz Undav und Jamie Leweling trabten vom Rasen. Die schwarzen Täfelchen erfüllten in diesem Fall die Funktion einer weißen Fahne: Die Abberufung der Nationalstürmer glich einer Kapitulationserklärung und dem Eingeständnis, dass der schlechtestmögliche Fall eingetreten war. Undav und Leweling hatten sich müde gelaufen und schlechte Laune wegen einer Niederlage, die am Ende noch doppelt so hoch ausfallen sollte (0:4).

Zur SZ-Startseite

Machtkampf beim FC Bayern
:Der große Wurf

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat offenbar vor Jahren mit einer Zeitschrift nach einer Mitarbeiterin geworfen. Dass das jetzt publik wird, spricht für einen Machtkampf auf der Chefetage. Doch der Aufsichtsrat wird Dreesens Vertrag wohl verlängern.

SZ PlusVon Philipp Schneider

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: