Gespräch mit van Almsick„Viele Eltern wissen nicht, dass Kinder schnell und leise ertrinken“

Lesezeit: 10 Min.

„Ich habe mich viele Jahre über Erfolg definiert und ich dachte, dass ich nur liebenswert wäre, wenn ich erfolgreich bin“: Franziska van Almsick.
„Ich habe mich viele Jahre über Erfolg definiert und ich dachte, dass ich nur liebenswert wäre, wenn ich erfolgreich bin“: Franziska van Almsick.
Daniel Reinhardt/dpa

Franziska van Almsick setzt ihren Namen dafür ein, dass Kinder schwimmen lernen. Mit der SZ spricht die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin über Untiefen in ihrer Karriere – und den richtigen Moment für das Seepferdchen-Abzeichen.

Interview von Sebastian Winter

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„Ich bin jetzt aufgetaucht, die Zeit ist gekommen, um an Land weiterzuleben“: So lautet der letzte Satz aus Franziska van Almsicks Buch „Auftauchen“, das ihr Leben mit den vielen Höhen und Tiefen beschreibt. Seit fast zwanzig Jahren lebt van Almsick, 48, nun an Land in Heidelberg, die zweimalige Welt- und 18-malige Europameisterin im Schwimmen hat mit ihrem Lebensgefährten Jürgen B. Harder zwei Söhne. Sie hat ihnen früh das Schwimmen beigebracht und engagiert sich mit ihrer Stiftung dafür, dass Kinder lernen, sich über Wasser zu halten. Genau wie sie selbst – auch in den dunkelsten Phasen ihrer Karriere. Ein Gespräch über Seepferdchen, verantwortungslose Eltern, den verpassten Olympiatitel, Essstörungen – und darüber, wie sie trotzdem den Frieden mit ihrer sportlichen Karriere fand.

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