Usain Bolt siegt über 100 Meter:Wenlock in Blitz-Pose

Er ist zurück: Usain Bolt krönt sich im olympischen 100-Meter-Rennen in einer Zeit von 9,63 Sekunden zum schnellsten Mann der Welt. Auch in London scherzt und posiert er wieder wie eh und je - vor und nach dem Rennen. Der 100-Meter-Endlauf in Bildern.

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Jamaica's Usain Bolt celebrates after winning the men's 100m final during the London 2012 Olympic Games at the Olympic Stadium

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Er ist zurück: Usain Bolt krönt sich im olympischen 100-Meter-Rennen in einer Zeit von 9,63 Sekunden zum schnellsten Mann der Welt. Auch in London scherzt und posiert er wieder wie eh und je - vor und nach dem Rennen. Der 100-Meter-Endlauf in Bildern.

Usain Bolt hat es wieder getan: Er gestikulierte, rannte und siegte zum zweiten Mal in Folge im besten Rennen der Olympischen Spiele. Der Jamaikaner brauchte im 100-Meter-Rennen 41 Schritte bis ins Ziel, wo er endlich wieder in der Blitz-Pose verharren konnte.

Jamaica's Usain Bolt (R) is seen winning the men's 100m final during the London 2012 Olympic Games at the Olympic Stadium in this handout photo finish

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In einer Zeit von 9,63 Sekunden und mit deutlichem Vorsprung besiegte Bolt seine Konkurrenz mit Yohan Blake (2.), Justin Gatlin (3.), Tyson Gay (4.), Ryan Bailey (5.), Churandy Martina (6.), Richard Thompson (7.) - und Asafa Powell, der abgeschlagen als Letzter ins Ziel kam.

London 2012 - Leichtathletik

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Es war die typische Bolt-Show. Er spielte bei seiner Vorstellung mit der Kamera, ließ seine Finger laufen, spielte den DJ, strich sich über die Stirn und deutete provozierend auf seine Herausforderer.

Olympics Day 9 - Athletics

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Als der Startschuss fiel, war von der Bolt'schen Überlegenheit noch nichts zu sehen. "Es mag nicht die beste Reaktion der Welt gewesen sein", bekannte der 25-Jährige, "ich bin ein bisschen im Startblock sitzengeblieben."

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Doch dann gab es kein Halten mehr. Bolt beschleunigte auf Weltjahresbestzeit und räumte alle Zweifel aus, nicht auf der Höhe seiner Leistung zu sein.

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Der Weltrekordhalter hatte in den vergangenen Monaten immer wieder über Rückenbeschwerden geklagt, auch im Vorfeld von London ließ er sich deshalb bei Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München behandeln ließ. "Er ist der beste Arzt der Welt, ein Teil dieser Medaille geht auch nach Deutschland", sagte Bolt nach dem Rennen. Ende Mai lief Bolt beim Meeting im tschechischen Ostrau dann eine indiskutable 10,04. Damals kamen prompt erste Zweifel auf, ob der Weltrekordler physisch und psychisch fit für die Sommerspiele sein würde.

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Physisch nicht fit? Das traf tatsächlich für einen Jamaikaner zu: Asafa Powell kam mit 11,99 Sekunden 2,01 Sekunden nach dem Vorletzten, Richard Thompson ins Ziel. Schmerzen zeichneten sein Gesicht.

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Schnell wurde klar, dass Bolt unaufhaltbar war,...

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...nach 9,63 Sekunden war alles vorbei: Bolt ist Olympiasieger.

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Nur fünf Hundertstel fehlten dem 25-Jährigen, dann wäre auch noch sein Weltrekord (9,58 Sekunden) gefallen. Trotzdem sank er auf die Tartanbahn: Es war die zweitbeste je gelaufene Zeit. "Ich fühlte mich extrem gut - und jetzt bin ich glücklich", sagte Bolt. "Wenn es um Titel geht, dann bin ich da. Das habe ich gezeigt. Ich wusste, was ich kann."

Fans surround Jamaica's Usain Bolt as he celebrates after winning the men's 100m final during the London 2012 Olympic Games at the Olympic Stadium

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Lässig trudelte Bolt hinter der Ziellinie aus und freute sich gemeinsam mit seiner Mutter, dem Zweiten Yohan Blake, und Fans über das Ergebnis.

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Bolt nimmt auch gleich noch das Maskottchen Wenlock für's Foto hinzu. Das kann auch die Blitz-Pose.

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Yohan Blake (li.) lief in 9,75 persönliche Bestzeit und holte Silber, lag aber 0,12 Sekunden hinter Kumpel Bolt zurück. "Ich wollte Gold gewinnen, aber ich danke Gott für Silber", sagte Blake - und betonte mit einem Grinsen: "Ich bin immer noch der bessere Cricket-Spieler."

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Bronze ging an den früheren Dopingsünder Justin Gatlin aus den USA in 9,79 Sekunden, der gestehen musste: "Mehr ging nicht".

© SZ.de/hum
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