Süddeutsche Zeitung

Usain Bolt:Ein Phänomen tritt ab

Usain Bolt macht etwas mit den Menschen, wenn er auftaucht - nun hört er auf. Eine Annäherung an einen Athleten, der seinen Sport gewaltig geprägt hat, auch wenn Zweifel an seinen Leistungen bleiben.

Usain Bolt ist sogar größer als Sprache. Denn wer hat schon seine eigene und - vor allem - einzigartige Geste? Die Hüfte einknicken und zur Seite beugen, die Arme weit aufziehen wie beim Bogenschießen und Richtung Himmel zielen - das ist sie, die Pose, die Menschen ohne weitere Erläuterung rund um den Globus erkennen.

Der Sprinter aus Jamaika macht etwas mit den Menschen, wenn er auftaucht. Er ist ein Ereignis. So wie seine Läufe und Weltrekorde, wie seine ganze Karriere. Am Samstag endet seine Zeit als Sportler. Mit dem 100-Meter-Staffellauf bei der Leichtathletik-WM in London. Nach acht Olympiasiegen und einer Ära der Überlegenheit. Das Phänomen Usain Bolt - was macht es aus?

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.3621158
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ.de/sonn/dd
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.