Wirtschaft wird in der Wirtschaft gemacht, heißt es ja immer wieder, und deshalb passt es perfekt, dass Josh Harris sein Sport-Imperium in The Punchbowl gegründet hat; einer legendären Kneipe in London, die damals, Mitte 2008, Madonna und Guy Ritchie gehörte. Harris traf sich dort mit Risikokapitalgeber-Kollege David Blitzer - und wie fast alle Kumpels beim Bierchen beschlossen sie, irgendwann ihre Jobs bei konkurrierenden Konzernen zu kündigen und gemeinsam etwas aufzubauen. Nein, keine Kneipe; sie sind ausgebuffte Geschäftsleute und wussten, dass man mit einer Wirtschaft nur selten sehr viel Geld verdient. Sie waren vielmehr überzeugt, dass Profisport-Klubs wegen ihrer Seltenheit, dazugehöriger Arenen in Bestlage und neu zu verhandelnder TV-Verträge massiv an Wert gewinnen dürften. Es fehlte nur: der richtige Verein, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.
Umbenennung von US-SportteamsDer Milliardär, dem die Commanders eine Herzensangelegenheit sind
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Der Amerikaner Josh Harris hat ein Sport-Imperium aufgebaut. Dazu gehört das Football-Team aus Washington D.C., dem US-Präsident Donald Trump wieder seinen alten, rassistischen Namen verordnen will.
Von Jürgen Schmieder
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