Umbenennung von US-SportteamsDer Milliardär, dem die Commanders eine Herzensangelegenheit sind

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Josh Harris arbeitete einst bei einem Risikokapitalgeber. Jetzt macht er sein Geld mit Sport, unter anderem dem Football-Team Commanders in Washington.
Josh Harris arbeitete einst bei einem Risikokapitalgeber. Jetzt macht er sein Geld mit Sport, unter anderem dem Football-Team Commanders in Washington. (Foto: Jim LoScalzo/IMAGO/CNP/AdMedia)

Der Amerikaner Josh Harris hat ein Sport-Imperium aufgebaut. Dazu gehört das Football-Team aus Washington D.C., dem US-Präsident Donald Trump wieder seinen alten, rassistischen Namen verordnen will.

Von Jürgen Schmieder

Wirtschaft wird in der Wirtschaft gemacht, heißt es ja immer wieder, und deshalb passt es perfekt, dass Josh Harris sein Sport-Imperium in The Punchbowl gegründet hat; einer legendären Kneipe in London, die damals, Mitte 2008, Madonna und Guy Ritchie gehörte. Harris traf sich dort mit Risikokapitalgeber-Kollege David Blitzer - und wie fast alle Kumpels beim Bierchen beschlossen sie, irgendwann ihre Jobs bei konkurrierenden Konzernen zu kündigen und gemeinsam etwas aufzubauen. Nein, keine Kneipe; sie sind ausgebuffte Geschäftsleute und wussten, dass man mit einer Wirtschaft nur selten sehr viel Geld verdient. Sie waren vielmehr überzeugt, dass Profisport-Klubs wegen ihrer Seltenheit, dazugehöriger Arenen in Bestlage und neu zu verhandelnder TV-Verträge massiv an Wert gewinnen dürften. Es fehlte nur: der richtige Verein, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

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