Die USA sind neuer Olympiasieger im Eishockey. Die Mannschaft von Mike Sullivan gewann am Sonntag in Mailand nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) gegen Rekord-Olympiasieger Kanada und löste damit Finnland ab, den Titelverteidiger von Peking. Für das US-Team ist es die erste Goldmedaille seit dem legendären Miracle on Ice 1980. Den Siegtreffer in der 62. Minute schoss Jack Hughes. Den geschlagenen Kanadiern blieb nur Silber. „Ich bin geschockt“, sagte Verteidiger Drew Doughty. „Ich glaube, dass wir ein Irrsinnsspiel gemacht haben. Silber war nicht das, wofür wir hierhergekommen sind.“ Bronze ging an die Finnen, die am Samstag im Spiel um Platz drei Deutschlands Viertelfinal-Gegner Slowakei 6:1 besiegt hatten. „Es fühlt sich surreal an“, sagte US-Stürmer Jack Eichel. „Aber nun sind wir hier. Wir brauchten einen Spielzug in der Verlängerung, Zach (Werenski; d. Red.) findet Jack, und er graviert seinen Namen in die Geschichte ein. Von so einer Situation träumst du, aber jetzt kann ich meine Gefühle kaum beschreiben.“
Eishockey-FinaleJack Hughes schießt die USA in die Ekstase
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In der Overtime treffen die USA zum Olympiasieg gegen Kanada und entscheiden das politisch aufgeladene Duell für sich.
Von Johannes Schnitzler, Mailand
