US Open:Zverev ohne Probleme in Runde zwei

Tennis: US Open

Alexander Zverev steht in der dritten Runde von New York.

(Foto: USA TODAY Sports)

Der Deutsche besiegt den US-Amerikaner Sam Querrey in drei Sätzen. Das Rennen von Spa könnte noch ein Nachspiel in der Formel-1-Kommission haben.

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Tennis: Alexander Zverev ist mit einer konzentrierten Leistung in die zweite Runde der US Open eingezogen. Der 24 Jahre alte Olympiasieger setzte sich am Dienstag problemlos 6:4, 7:5, 6:2 gegen den US-Amerikaner Sam Querrey durch und wurde seiner Rolle als Mitfavorit auf den Turniersieg gerecht.

Zverev, der im vergangenen Jahr in New York als Finalist nur knapp den ersehnten ersten Grand-Slam-Titel verpasst hatte, trifft nun in der zweiten Runde auf Albert Ramos-Vinolas (Spanien) oder Lucas Pouille (Frankreich). Zugleich setzte er die starke deutsche Serie vom Auftakttag fort. Auch Philipp Kohlschreiber, Peter Gojowczyk und Dominik Koepfer hatten ihre Auftakthürden gemeistert. Gegen Querrey zeigte Zverev, der nach seinem Goldtriumph in Tokio auch beim Masters in Cincinnati den Titel holte, von Beginn an eine reifen Auftritt und nutzte die Schwächephasen seines Gegners konsequent aus.

Rad: Der vor einem Jahr schwer gestürzte Fabio Jakobsen ist an seinem 25. Geburtstag zum dritten Etappensieg bei der 76. Spanien-Rundfahrt gesprintet. Der Niederländer setzte seine beeindruckende Comeback-Show im Radsport fort und gewann am Dienstag auch die 16. Etappe über 180 Kilometer von Laredo nach Santa Cruz de Bezana im Massensprint vor dem Belgier Jordi Meeus und dem Italiener Matteo Trentin. Jakobsen hatte bereits die vierte und achte Vuelta-Etappe gewonnen.

In der Gesamtwertung gab es keine Veränderung. Der norwegische Außenseiter Odd Christian Eiking, der seit einer Woche das Rote Trikot trägt, liegt weiter 54 Sekunden vor dem Franzosen Guillaume Martin und 1:36 Minuten vor Topfavorit Primoz Roglic aus Slowenien.

Jakobsen war am 5. August 2020 bei der Polen-Rundfahrt von seinem Landsmann Dylan Groenewegen bei Tempo 80 in die Absperrung gedrängt worden. Der Sprinter lag zwischenzeitlich im künstlichen Koma und hatte bei dem Sturz fast alle Zähne verloren. Sein Gesicht musste mit 130 Stichen genäht werden. Erst im April 2021 feierte er bei der Türkei-Rundfahrt sein Comeback. Am Mittwoch könnte Eikings Triumphfahrt in Rot enden, wenn auf der 17. Etappe der schwere Schlussanstieg nach Lagos de Covadonga wartet. Dazu warten auf der 185,8 Kilometer langen Etappe noch zwei Berge der ersten Kategorie. Die dritte große Landesrundfahrt des Jahres endet am Sonntag mit einem Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela.

Formel 1: Die Renn-Farce von Spa-Francorchamps kommt bei der nächsten Sitzung der Formel-1-Kommission auf die Tagesordnung. Das kündigte der Präsident des Internationalen Automobilverbandes (FIA), Jean Todt, am Dienstag via Twitter an.

Zu der scharfen Kritik unter anderem vom siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton und dem viermaligen Champion Sebastian Vettel, die kommerzielle Gründe für die skurril anmutende Mini-Version von ganz wenigen Runden hinter dem Safety Car verantwortlich gemacht hatten, äußerte sich Todt nicht. Die FIA ist allerdings auch nicht für die Vermarktung der Motorsport-Königsklasse verantwortlich, sondern für das Regelwerk.

Es täte ihm leid für die "mutigen Zuschauer", die im Regen stundenlang ausgehalten hatten, schrieb Todt. Es sei auch von allen Besitzern der Formel 1 wahrgenommen worden. Der ehemalige Ferrari-Teamchef erklärte noch mal das Prozedere im Regelwerk bei Regen, wie er am Sonntag in den Ardennen geherrscht hatte. "Die FIA wird zusammen mit der Formel 1 und den Teams sorgsam die Regeln anschauen und sehen, was wir lernen und verbessern können für die Zukunft", schrieb Todt. Am 5. Oktober wollen sie auch darüber reden.

© SZ.de/sid/dpa/schm
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