2.01 Uhr. 0.26 Uhr. 1.55 Uhr. 23.15 Uhr. 2.15 Uhr. 2.07 Uhr. So spät endeten die US Open an den ersten sechs Spieltagen. Zweimal war Alexander Zverev dabei in der jeweils letzten Partie auf dem Platz gestanden, am Dienstag und Donnerstag. Die Königsfrage lautete daher am Samstag: Würde er sein Match gegen den Chilenen Alejandro Tabilo zügiger bestreiten können? Oder ist Zverev bei diesem Grand-Slam-Turnier in New York der Mann, der die Anlage in Queens am frühen Morgen immer zusperrt? Neun Stunden und 26 Minuten hatte er gebraucht, um den Italiener Lorenzo Sonego und den Franzosen Quentin Halys zu besiegen. In Runde drei der nächste Versuch, und als der letzte Ball gespielt war, zeigte die Uhr: 1.09. Nun gut.
US Open im TennisZverev entdeckt den Tunnelblick
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Alexander Zverev wirkt sehr konzentriert bisher bei den US Open und der Weg uns Finale scheint machbar zu sein.
Leonardo Munoz/AFPBloß keine Ablenkung: Alexander Zverev gewinnt in New York Spätschicht um Spätschicht – dass er erneut im Achtelfinale steht, hat er auch einer gewissen psychischen Resilienz zu verdanken.
Von Gerald Kleffmann, New York
