MeinungTennisDer Mixed-Wettbewerb der US Open ist eine Farce

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Kommentar von Gerald Kleffmann

Lesezeit: 3 Min.

Bezeichnend für das Mixedturnier der US Open: Serena Williams, 44, Nummer 570 der Doppelweltrangliste, ist direkt im Hauptfeld – die Tschechin Katerina Siniakova, 30, die Nummer eins, muss in die Qualifikation.
Bezeichnend für das Mixedturnier der US Open: Serena Williams, 44, Nummer 570 der Doppelweltrangliste, ist direkt im Hauptfeld – die Tschechin Katerina Siniakova, 30, die Nummer eins, muss in die Qualifikation.
Kareem Elgazzar/AP/dpa

Die US Open tragen erneut ihr auf Werbewirksamkeit getrimmtes Mixed-Turnier aus. Mag die Aufmerksamkeit noch so groß sein, sportlich ist es in dieser Form alles andere als Grand-Slam-würdig.

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Bei den vier Grand-Slam-Turnieren im Tennis bekommen die Zuschauer seit Jahren parallel zu den jeweiligen Hauptturnieren einen Wettbewerb präsentiert, in dem sie frühere Größen des Sports beklatschen und bewundern können. Die sogenannten Legenden wie John McEnroe, Martina Navratilova oder neuerdings Angelique Kerber versüßen sich ein wenig die Zeit ihrer Nachkarriere, die Betrachter dürfen noch mal in Erinnerungen früherer Auftritte ihrer Heldinnen und Helden schwelgen. So nett, so gut.

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:Tête-à-Tête der Tennisprominenz

Die US Open haben den Mixed-Wettbewerb aufgemöbelt. Die wichtigste Änderung: Statt der Doppelspezialisten sollen jeweils zwei Berühmtheiten ein Duo bilden. Die Veranstalter sehen darin eine Chance – Kritiker eine Farce.

Von Barbara Klimke

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