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Zwölfter Tag der US Open:Nadal ist Nadal

Tennis: Grand Slam Tournaments - US Open: Day 12

Vorhand-Topspin: Rafael Nadal schlägt Matteo Berrettini in drei Sätzen.

(Foto: AFP)

Der junge Italiener Matteo Berrettini scheitert an der Klasse des Routiniers und das New Yorker Publikum hat seinen Liebling gefunden. Die US-Open im Telegramm.

Es geht nicht immer ums Gewinnen beim Sport, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. Ein Beispiel von den US Open: Horacio Ceballos hat gerade mit Marcel Granollers das Doppel-Finale verloren. Da steht er nun, und vor ihm steht der Sohn von Gegner Juan Sebastian Cabal, während dessen Partner Robert Farah eine Rede hält. Und dann macht Ceballos das:

Match des Tages:

Grigor Dimitrov gegen Daniil Medwedew. Roger-Federer-Bezwinger gegen Stan-Wawrinka-Besieger. Neue Generation gegen ganz neue Generation. Hier ist der Text dazu.

Ein typischer Ballwechsel:

Medwedew gewinnt 7:6(5), 6:4, 6:3 - und ganz plötzlich liebt das New Yorker Publikum diesen Daniil Medwedew:

Zum Porträt von Medwedew geht es hier.

Daniil Medwedew Hase vor dem Zusammenbruch
Daniil Medwedew

Hase vor dem Zusammenbruch

Der Russe gefällt sich in New York in der Rolle des Bösewichts: Er lässt seine Gegner gerne leiden, indem er ihnen lange Ballwechsel aufzwingt. Allerdings scheint ihm allmählich selbst die Kraft auszugehen.   Von Jürgen Schmieder

Das zweite Halbfinale:

Rafael Nadal gegen Matteo Berrettini.

Machen wir es kurz, die Ballwechsel gingen so: (Link)

Berrettini kann lange mithalten, er spielt sehr gut - doch Nadal ist, nun ja, Nadal.

Die Deutschen:

Die Partie von Milan Welte im Junioren-Viertelfinale wurde wegen Regens verlegt.

Zitate des Tages:

"Du kannst an Deinen Schwächen, klar. Du kannst aber auch die Stärken so stark machen, dass die Schwächen nicht mehr auffallen."

(Serena-Williams-Trainer Patrick Mouratoglou)

Hingucker:

Immer wieder majestätisch - wenn im Arthur Ashe Stadium das Dach geschlossen wird:

Das bringt der Samstag:

Das Frauenfinale Serena Williams gegen Bianca Andreescu m 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

© Sz.de/schm
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