US Open Djokovic profitiert zum dritten Mal von der Aufgabe seines Gegners

Steht im Halbfinale der US Open: der Weltranglistenerste Novak Djokovic

(Foto: AFP)

Im Viertelfinale der US Open stoppt Jo-Wilfried Tsonga eine Knieverletzung. DFB-Präsident Grindel gibt dem Bundestrainer freie Hand in der Frage einer Vertragsverlängerung. Bayern-Trainer Carlo Ancelotti kritisiert den Einfluss von Spielerberatern.

Tennis, US Open: Der Weltranglisten-Erste Novak Djokvovic hat erneut von der Aufgabe seines Gegners profitiert und das Halbfinale der US Open erreicht. Der von Boris Becker trainierte Serbe führte am Dienstag (Ortszeit) gegen Jo-Wilfried Tsonga 6:3, 6:2, als der Franzose wegen einer Knieverletzung aufgeben musste. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft Djokovic am Freitag auf Tsongas Landsmann Gael Monfils. Der 30-Jährige gewann gegen Nadal-Bezwinger Lucas Pouille 6:4, 6:3, 6:3. Pouille hatte zwei Tage zuvor noch den früheren Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal in fünf Sätzen besiegt. Vor der zweiten Runde hatte der Tscheche Jiri Vesely gegen Djokovic verletzt zurückgezogen. In der dritten Runde gab der Russe Michail Juschni beim Stand von 4:2 für Djokovic im ersten Satz auf.

DFB: DFB-Präsident Reinhard Grindel hofft noch vor der WM 2018 auf eine Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw über dessen Zukunft. "Das Ziel, den WM-Titel zu verteidigen, ist bei ihm sehr ausgeprägt. Ich bin zuversichtlich, dass wir vor der WM über die Frage sprechen, was nach der WM ist", sagte Grindel bei Eurosport am Montag.Er werde aber keinen Druck ausüben, Löw könne selbst entscheiden, wann er Gespräche führen möchte. "Er ist der beste Trainer, der unserer Nationalmannschaft passieren kann", ergänzte Grindel.Löw hatte am Rande des WM-Qualifikationsspiels in Norwegen (3:0) betont, dass er derzeit keinen Anlass sehe, über eine Vertragsverlängerung nachzudenken. "Jetzt beherrschen meine Gedanken nicht, was über die WM 2018 hinaus ist. Das ist alles noch weit weg. Das ist Zukunftsmusik", sagte der Bundestrainer. Löw hat noch einen Vertrag bis zur WM 2018 in Russland, bei der die historische Titelverteidigung gelingen soll.

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Die Verantwortlichen von Werder Bremen sind sich uneinig, ob der FC Bayern bei der Verpflichtung mitgeholfen hat. Das deutsche Eishockey-Team qualifiziert sich für Olympia.

FC Bayern: Für Cheftrainer Carlo Ancelotti haben professionelle Spielerberater zu viel Einfluss im Fußball. "Viele Klubs haben ihnen sehr viel Macht gegeben", sagte der 57 Jahre alte Italiener in einem Interview der Tageszeitung Welt (Montag). "Es kann manchmal hilfreich sein, sich klarzumachen, dass die Menschen vor allem deshalb Geld für Stadionkarten ausgeben oder sich vor den Fernseher setzen, weil sie die Spieler sehen wollen", erklärte der Coach des deutschen Rekordmeisters. "Das Wichtigste im Fußball sind die Spieler - nicht die Berater und auch nicht die Trainer."

Ancelotti, seit Juli Nachfolger von Pep Guardiola beim FC Bayern München, möchte nicht mit Spielerberatern sprechen. "Für mich sind sie nicht Teil meines Geschäfts. Ich habe einen direkten Draht zu meinen Spielern", sagte der ehemalige Fußballprofi, der bei den Bayern einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Umgekehrt hoffe er, dass seine Spieler "direkt zu mir kommen, wenn es Probleme gibt - und nicht ihren Berater schicken". Ancelotti ist einer der erfolgreichsten Vereinstrainer. Er gewann unter anderen dreimal die Champions League, zuletzt 2014 mit Real Madrid.

Golf: Dank einer starken Schlussrunde hat der ehemalige Weltranglistenerste Rory McIlroy das zweite Playoff-Turnier der PGA-Tour in Norton/Massachusetts gewonnen. Der Golfprofi aus Nordirland brauchte am Montag für seine letzte Runde 65 Schläge und überholte mit insgesamt 269 Schlägen (71+67+66+65) in der Gesamtwertung noch den bis dahin führenden Briten Paul Casey.Dieser landete mit 271 Schlägen auf Platz zwei vor den Amerikanern Jimmy Walker (272) und Adam Scott (273). Olympiasieger Justin Rose fiel auf Platz 57 zurück. Der deutsche Golfprofi Alex Cejka nahm nicht an der mit 8,5 Millionen US-Dollar dotierten Veranstaltung teil und hat die Saison wegen einer Nackenverletzung bereits beendet.Für die dritte Station im FedEx-Cup in Carmel (8. bis 11. September) qualifizieren sich nur noch 70 Spieler, ehe zum Abschluss die Top 30 bei der Tour Championship in Atlanta (22. bis 25. September) um den 10-Millionen-Dollar Jackpot spielen.