Immer mal wieder schafft es eine wirklich nette Fußballfrage in die ewige Quizsendung „Wer wird Millionär“. In diesem Jahr etwa stellte Günther Jauch, als ehemaliger ZDF-Sportstudio-Moderator (was man eher weiß) und Hertha-Fan (was man eher nicht weiß) der Sportart zugetan, die schöne Frage, wie viele „1. FCs“ aktuell in der Bundesliga spielen. Experten sagen nun nach kurzem Durchgehen der Tabelle: zwei, Union und Heidenheim! Noch größere Experten fragen zurück, wann die Frage gestellt wurde. Da es der April war, lautete die Antwort: drei. Denn da war Köln noch nicht abgestiegen.
MeinungUnify- oder Icon-LigaDie Schwemme an Leagues sind der Versuch, den Fußball neu zu denken
Kommentar von Martin Schneider
Lesezeit: 2 Min.

Neue Aufgaben: Mats Hummels (rechts) und Lukas Podolski sind die Präsidenten der „Baller League“, Mario Götze engagiert sich bei der „Kings League“.
Rolf VennenberndAlles anders, jünger und digitaler: Der traditionelle Fußballbetrieb sieht sich mit lauter aufstrebenden Formen und Wettbewerben konfrontiert. Das ist erstaunlich, denn kaum eine Sportart ist so beständig konservativ.
