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Umfrage:Formel-1-Fans finden die Formel 1 langweilig

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Langweilig? Nico Rosberg ganz allein auf dem Asphalt.

(Foto: AFP)

Eine weltweite Umfrage bringt ernüchternde Ergebnisse für den Motorsport. Trevor Mbakwe verlässt die Brose Baskets Bamberg. Claudia Pechstein hat finanzielle Probleme und wirbt um Spenden.

Formel 1: Formel-1-Fans aus aller Welt haben ihre Meinung zu dringend notwendigen Veränderungen kundgetan und der Königsklasse zugleich einen Denkzettel verpasst. Im Rahmen der größten Umfrage in der Geschichte des Sportsverband der Großteil der Teilnehmer die Formel 1 vor allem mit den Attributen "teuer", "technologisch" und "langweilig". Die Fahrergewerkschaft GPDA veröffentlichte vor dem Großen Preis von Großbritannien am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) die ersten Ergebnisse der weltweiten Untersuchung, an der mehr als 217.000 Fans aus 194 Ländern teilgenommen hatten.

Noch 2010 hatten die Fans die Rennserie in einer ähnlichen Umfrage vor allem mit den Schlagwörtern "technologisch", "ausgeglichen" und "spannend" in Verbindung gesetzt. Weitgehende Einigkeit herrscht nun bei der Frage, woran die Königsklasse, die mit sinkenden TV-Quoten und einem Rückgang der Zuschauerzahlen an den Strecken kämpft, derzeit krankt. 89 Prozent der Teilnehmer wünschen sich stärkeren Wettbewerb im Kampf um die WM, der seit 2014 von Mercedes und zuvor von Red Bull Racing dominiert wurde. 85 Prozent meinen, dass die Formel 1 mehr tun muss, um neue Fans zu gewinnen und alte Fans zu halten. Immerhin 77 Prozent sind der Meinung, dass in der Königsklasse die Interessen der engagierten Unternehmen zu sehr im Vordergrund stehen. 68 Prozent glauben, dass die zu hohen Kosten für die Teams der Formel 1 schaden.

Wettskandal: Im Zuge ihrer Ermittlungen hat die kroatische Polizei Hausdurchsuchungen bei den Fußball-Funktionären Zdravko and Zoran Mamic durchgeführt. Die Untersuchungen wurden von der Agentur zum Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität (Uskok) angeordnet, bestätigten die Mamic-Brüder selbst in einer Pressemitteilung ihres Clubs Dinamo Zagreb. Laut Uskok werde wegen des Verdachts der Bestechung, der Steuerflucht und anderer Vergehen gegen "Dinamo-Offizielle" ermittelt. Namen nannte die Behörde allerdings nicht. Die Brüder wiesen alle Anschuldigungen als "völlig grundlose Konstruktionen" zurück. Zdravko ist der Präsident von Dinamo, sein jüngerer Bruder Zoran Trainer des Vereins. Zoran Mamic war kroatischer Nationalspieler und von 1996 bis 2000 auch Profi bei den Bundesligisten VfL Bochum und Bayer Leverkusen. "Die kroatische Öffentlichkeit weiß, dass diese Untersuchungen seit Jahren laufen", heißt es in ihrem Statement. "Natürlich werden wir kooperieren, als Club und als individuelle Personen."

Basketball: Finalheld Trevor Mbakwe (26) verlässt den deutschen Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg. Der US-Amerikaner, im entscheidenden fünften Finalspiel gegen Bayern München (88:84) mit 20 Punkten und 13 Rebounds der überragende Akteur, wechselt zu Maccabi Tel Aviv. Dies gab der israelische Rekordmeister bekannt. Der 2,07 m große Mbakwe war erst im vergangenen Sommer vom italienischen Erstligisten Virtus Rom gekommen. In Tel Aviv erhält der Center einen Dreijahresvertrag.

Eisschnelllauf, Pechstein: Claudia Pechstein hat einen Spendenaufruf in eigener Sache gestartet. Zwei Tage, nachdem sie in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) schwere finanzielle Probleme eingestanden hatte, bat sie nun auf ihrer Website und in sozialen Medien auch direkt um Unterstützung. "Bei jedem, der einen kleinen Beitrag leistet, möchte ich mich schon jetzt ganz herzlich bedanken. Und ganz wichtig: Bitte spendet nur so viel, wie ihr Euch auch wirklich leisten könnt", schrieb Pechstein: "Ich möchte nicht, dass Ihr Euch meinetwegen übernehmt und selbst in Schwierigkeiten geratet. Das ist mir wirklich sehr wichtig!"