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Ultras im Stadion:"Wir sind froh, dass wir euch haben"

Fussball, Herren, Saison 2019/2020, DFB-Pokal (Viertelfinale), Bayer Leverkusen - 1. FC Union Berlin, Fans von Union, 04

"Man muss anerkennen, dass auch diese Gruppen dazugehören": Oliver Ruhnert über die Ultra-Fans von Union Berlin, hier beim Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen.

(Foto: Matthias Koch/imago)

Union Berlins Geschäftsführer Oliver Ruhnert spricht über den Wert von Ultra-Gruppen im Stadion, definiert aber auch Grenzen. Zugleich hinterfragt er die Strukturen des DFB.

Interview von Philipp Selldorf

Seit Mai 2018 verantwortet Oliver Ruhnert, 48, als Geschäftsführer den Profifußball beim Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin. Ursprünglich stammt Ruhnert aus dem Westen der Republik, er war unter anderem Scout bei Schalke 04, trainierte dort die zweite Mannschaft und leitete die Nachwuchsabteilung. Seit 2007 ist Ruhnert auch als ehrenamtlicher Lokalpolitiker für die Linkspartei tätig, er ist Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Iserlohn. Auf Kreisebene ist er außerdem als Schiedsrichter aktiv. Aufgrund dieser vielfältigen Erfahrungen gilt Ruhnert als ausgesprochen kompetent bei dem Thema, das die Fußballszene gerade umtreibt. Im Interview spricht er über Dietmar Hopp und den Konflikt zwischen Ultra-Gruppierungen und dem Deutschen Fußball-Bund.

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