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Uli Hoeneß greift Fifa-Chef an:Hoeneß' Ratschläge an Nerlinger

Wohl niemand hat den deutschen Rekordmeister so geprägt wie Uli Hoeneß, der 239 Einsätze für die Bayern und elf für den 1. FC Nürnberg in der Bundesliga bestritt. Im Alter von 22 Jahren gewann er 1974 erstmals den Europapokal der Landesmeister mit den Münchnern, wegen chronischer Kniebeschwerden wechselte er schon mit 27 Jahren - als bis heute jüngster Manager der Bundesliga-Geschichte - an den Schreibtisch, den er von Robert Schwan übernahm.

Uli Hoeneß wird 60

Ein Leben für den FC Bayern

Nach drei Jahrzehnten im Manageramt löste er im November 2009 Franz Beckenbauer als Präsident des FC Bayern ab. Die "nächsten fünf, sechs Jahre" werden für ihn nun "entscheidend sein, um den Verein an eine neue Führungs-Generation zu übergeben."

Ein konkretes Anforderungsprofil will Hoeneß dabei allerdings nicht benennen: "Es müssen Leute sein, die auf ihre Art den Verein führen. Es gibt nicht nur einen Weg, und es gibt vor allem nicht nur meinen Weg", sagt er.

Seinem Nachfolger im Manager-Amt, Christian Nerlinger, rät er dennoch zu etwas mehr öffentlicher Profilierung: "Ich denke, dass Christian Nerlinger auf seine Art dort hinkommen wird, aber das ist ein Prozess, der nicht einfach ist. Da kriegt man als junger Manager auch mal auf die Hörner von denen, mit denen man sich anlegt. Aber das darf einen nicht davon abhalten, weiterzumachen."

Lesen Sie das vollständige Interview am Donnerstag in der Süddeutschen Zeitung