InvestorendealWarum Europa den ultimativen Bruch mit der Fifa vollzieht

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Da kann er sagen, was er will: Uefa-Präsident Aleksander Čeferin (li.) geht in die offene Konfrontation mit Fifa-Präsident Gianni Infantino.  (Archivbild von 2024)
Da kann er sagen, was er will: Uefa-Präsident Aleksander Čeferin (li.) geht in die offene Konfrontation mit Fifa-Präsident Gianni Infantino. (Archivbild von 2024) Michael Taeger/Jan Huebner/Imago

In einer Sitzung der europäischen Verbände herrscht riesige Wut, die Uefa beschließt einen WM-Boykott. Auch die Amerikaner stellen sich gegen Infantinos Investorendeal.

Von Johannes Aumüller

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Gegen 15 Uhr schalteten sich am Donnerstagnachmittag die 55 Mitgliedsverbände von Europas Fußball-Union (Uefa) zusammen. Rund zwei Stunden dauerte die Aussprache – und dann stand als Ergebnis eine der spektakulärsten Entscheidungen in der jüngeren Geschichte der Fußballpolitik fest: Die Uefa und alle europäischen Länder wollen die Fußball-WM und alle anderen Wettbewerbe des Fußball-Weltverbandes boykottieren, falls die Fifa an den umstrittenen Plänen für einen Teilverkauf der WM-Rechte an private Investoren festhält.

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