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U21:Alpenvolleys: Ende in Sicht?

Die Alpenvolleys Haching starten womöglich in ihre letzte Saison. Die Kooperation des österreichischen Serienmeisters Innsbruck mit dem ehemaligen deutschen Pokalsieger Unterhaching war 2017 per Wildcard in die Volleyball-Bundesliga aufgestiegen, dieses Projekt war vorerst auf drei Jahre ausgelegt. Vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison an diesem Sonntag in Innsbruck hat der geldgebende General Manager Hannes Kronthaler dem Gemeinschaftsunternehmen nun ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Die Tendenz ist: Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, werde ich mich zurückziehen", sagt der 54-jährige Unternehmer im SZ-Interview. Sportlich gibt er sich zuversichtlich, nach zwei Halbfinalteilnahmen strebe er das Finale an - doch sonst ist er mit dem Ist-Zustand der Kooperation und vor allem mit der Unterstützung aus Unterhaching unzufrieden. In Sachen Zuschauerinteresse und Infrastruktur tue sich wenig, außerdem habe man keinen einzigen Sponsor aus Bayern bekommen. "Da fehlt der Kopf oder der Wille oder die Vision", klagt Kronthaler. Verkünden werde er seine Entscheidung erst im April. Mit einem Ende der Alpenvolleys würde auch seine Managertätigkeit enden.

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