MeinungDazn contra DFLFür die DFL bedeutet der Schiedsspruch im TV-Streit einen Prestigeverlust

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesezeit: 2 Min.

Wer überträgt ab 2025 die Bilder von Bundesliga-Trainern wie Leverkusens Xabi Alonso?
Wer überträgt ab 2025 die Bilder von Bundesliga-Trainern wie Leverkusens Xabi Alonso? (Foto: Ina Fassbender/AFP)

Die Rangelei um die Vergabe der Bundesliga-Übertragungsrechte lässt den Pay-TV-Sender Dazn als Gewinner aussehen – und die Liga als Verlierer. Aber nur vorläufig.

Das Bieterverfahren zur Vergabe der Fernsehrechte im deutschen Profifußball war seit den frühen Nullerjahren immer ein weitgehend stiller Prozess: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) legte für die interessierten Medienunternehmen ihre Ware aus, also die unterschiedlichen Rechtepakete für Bilder von Spielen der ersten und zweiten Bundesliga, woraufhin die potenziellen Abnehmer ihre Angebote einreichten. Über die Vergabe wurde dann seitens der DFL-Geschäftsführung und der Ligen-Vertreter vertraulich befunden.

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SZ PlusVon Caspar Busse

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