Turnen Mehrkampf:Hashimoto siegt, Dauser auf Platz 18

Japans Kunstturn-Legende Kohei Uchimura hat einen würdigen Nachfolger gefunden: Sein Landsmann Daiki Hashimoto, 19, hat die Mehrkampf-Entscheidung in Tokio gewonnen. Mit der letzten Übung setzte sich der Olympiadebütant vor dem ehemaligen Weltmeister Xiao Ruoteng aus China sowie Mannschafts-Olympiasieger Nikita Nagorny (ROC) durch.

Im Schatten der drei Medaillengewinner turnten die beiden deutschen Athleten: Für Lukas Dauser gelang die Generalprobe für sein Barren-Finale. Der deutsche Meister aus Unterhaching zeigte eine gute Übung an seinem Spezialgerät, im Sechskampf belegte er den 18. Rang. Ein besseres Resultat verhinderte ein unfreiwilliger Abgang am Reck. Der Berliner Philipp Herder kam auf den 23. Platz unter den 24 Finalisten. Nach dem dritten Sechskampf aus Boden, Pauschenpferd, Ringen, Sprung, Barren und Reck binnen weniger Tage war Dauser, 28, zufrieden: "Natürlich fällt ein bisschen Last ab. Die letzten Tage waren nicht ganz ohne, die Belastung war hoch", sagte er. Nun gilt seine Konzentration dem Barren-Finale am 3. August. Eine positive Bilanz zog Philipp Herder nach seiner Olympia-Premiere. "Überhaupt in diesem Finale gestanden zu haben", sagte er, "war für mich einer der größten Erfolge meiner Karriere."

© SZ vom 29.07.2021 / sid
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