WettskandalMehr als 1000 Fußballer in der Türkei gesperrt

1024 Spieler vorrübergehend gesperrt: Der türkische Wettskandal weitet sich aus.
1024 Spieler vorrübergehend gesperrt: Der türkische Wettskandal weitet sich aus. (Foto: Christoph Soeder/dpa)
  • Der türkische Fußballverband hat 1024 Spieler wegen mutmaßlicher Verwicklung in Wettbetrug vorübergehend gesperrt.
  • Unter den Gesperrten sind 27 Spieler der Süper Lig, darunter Profis von Galatasaray Istanbul und Besiktas.
  • Ein Istanbuler Gericht erließ Haftbefehl gegen acht Verdächtige, darunter der Präsident des Vereins Eyüpspor.
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Im türkischen Wettskandal sind offenbar auch 27 Spieler der Süper Lig betroffen, dazu gehören Profis der Spitzenklubs Galatasaray Istanbul und Besiktas.

Der Wettskandal im türkischen Fußball weitet sich immer weiter aus. Nun sind 1024 Spieler vorübergehend gesperrt worden. Die Fälle seien wegen mutmaßlicher Verwicklung in Wettbetrug an die Disziplinarkommission für den Profifußball verwiesen worden, hieß es in einer Erklärung des türkischen Fußballverbands (TFF) von Montagabend. Demzufolge sind auch 27 Spieler der türkischen Süper Lig betroffen, dazu gehören Profis der Spitzenklubs Galatasaray Istanbul und Besiktas. Die Fußballer könnten nicht spielen, bis die Maßnahme wieder aufgehoben werde, hieß es auf Anfrage von der TFF.

Zuvor hatte ein Gericht in Istanbul Haftbefehl gegen acht Verdächtige erlassen. Darunter sei der Präsident des Vereins Eyüpspor, Murat Özkaya. Der türkische Fußballverband hatte Ende Oktober Vorwürfe bekannt gemacht, laut denen insgesamt 152 Schiedsrichter aktiv Wetten platziert haben sollen. Mittlerweile wird auch gegen Vereine und Spieler ermittelt. Auch Spieler sind Medienberichten zufolge im Visier der Justiz.

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SZ PlusVon Thomas Hürner

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