TSV 1860 München:Sammelsurium der Vorwürfe

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Augenhöhe? Devotheit? Bisher hat sich die Zusammenarbeit mit Investor Ismaik nicht einfach dargestellt – sagen zumindest die Vereinsvertreter. (Foto: Ulrich Wagner/Imago)

Das „Bündnis Zukunft“ kündigt einen „Sechs-Punkte-Plan“ mit Investor Ismaik an, die amtierenden Verwaltungsräte finden das Programm der Opposition „substanzlos“. Im Wahlkampfendspurt geht es um Augenhöhe oder Devotheit, Medienagenturen, Zuspitzungen und Framing.

Von Markus Schäflein

Ganze 23 Seiten umfasst das Wahlkampfprogramm der Opposition „Bündnis Zukunft“, genannt „Matchplan für den Profifußball“, auf dem Deckblatt versehen mit dem Button „Strategiepapier“. Wie viele Menschen und Löwen dieses Programm für die Verwaltungsratswahl beim Fußball-Drittligisten TSV 1860 München komplett gelesen haben, ist nicht bekannt. In der öffentlichen Wahrnehmung dreht sich jedenfalls alles spätestens seit dem Erscheinen von Hasan Ismaik in München nur noch um Befindlichkeiten, Schuldzuweisungen und Lügenvorwürfe im Streit zwischen der amtierenden Vereinsführung und dem Investor beziehungsweise dem Bündnis, das wieder mit ihm zusammenarbeiten will.

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