TSV 1860 MünchenDie Friss-oder-stirb-Löwen

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Kein Durchwinker: Sascha Königsberg findet, die Satzung solle nun „mit Füßen getreten werden“.
Kein Durchwinker: Sascha Königsberg findet, die Satzung solle nun „mit Füßen getreten werden“. (Foto: Ulrich Wagner/Imago)

Der Streit um den künftigen Finanz-Geschäftsführer geht weiter: Der Verwaltungsrat erhält von der KGaA ein anwaltliches Schreiben, das je nach Lesart eine Empfehlung oder eine Drohung darstellt. Investoren-Wunschkandidat Hiltmair findet: „Für mich ist noch kein negativer Touch reingekommen.“

Von Markus Schäflein

Die Frage, ob Anton Hiltmair Finanz-Geschäftsführer beim TSV 1860 München wird, hat längst Dimensionen erlangt, die einem den Verstand rauben. In dem Darlehensvertrag, mit dem HAM, die Firma von Hasan Ismaik, die Insolvenz der Profifußball-KGaA verhindert, steht, dass im Gegenzug HAM-Wunschkandidat Hiltmair den Posten bekommt – vorbehaltlich allerdings der satzungsgemäß nötigen Zustimmung des Verwaltungsrats des Muttervereins. Unterzeichnet ist der Vertrag vom Präsidium um Robert Reisinger, das sich damit aus der Haftung für eine mögliche Insolvenz genommen hat. Die Frage ist nun allerdings, inwieweit die Verwaltungsräte haften würden, wenn sie den HAM-Wunschkandidaten Hiltmair ablehnen würden und HAM dann die bald notwendige Zahlung von mehr als drei Millionen Euro nicht vornähme. Man sollte meinen: dem Wortlaut des Vertrags nach gar nicht.

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