TSV 1860 München:Horst Heldt soll kommen - doch es ist wie immer kompliziert

TSV 1860 München: Namhafter Kandidat: Horst Heldt beim Legendenspiel des TSV 1860 gegen den FC Bayern München im Oktober 2022 im Olympiastadion.

Namhafter Kandidat: Horst Heldt beim Legendenspiel des TSV 1860 gegen den FC Bayern München im Oktober 2022 im Olympiastadion.

(Foto: Frank Hörmann/Sven Simon/Imago)

Die Einstellung von Horst Heldt als Sportchef beim TSV 1860 München zieht sich: Präsident Reisinger will ihn sofort, Geschäftsführer Pfeifer zögert - und die Investorenseite will am liebsten gar keinen Sportchef.

Von Markus Schäflein

Am Dienstagmorgen hat der Fußball-Drittligist TSV 1860 München eine interessante Personalie bekannt gegeben. Präsident Robert Reisinger hatte ja bei der Mitgliederversammlung am Sonntag noch angekündigt, Sechzig werde zeitnah "wieder einen Sportlichen Leiter von Format" haben. Bei der Bekanntgabe handelte es sich nun allerdings nicht um einen neuen Sportdirektor als Nachfolger von Günther Gorenzel. Sondern um einen Außenverteidiger: Kilian Ludewig, 23, wird von RB Salzburg geliehen. Auf dem Foto stand neben dem Neuen, an der Stelle, an der normalerweise der Sportchef stehen würde, Trainer Maurizio Jacobacci - in Ermangelung eines Sportchefs. Jacobacci, der unlängst betont hatte, er brauche im Moment gar keinen Sportchef.

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Der frühere Aufsichtsratschef Otto Steiner erklärt, warum er die Entscheidung für den Investoreneinstieg heute nicht mehr treffen und lieber in die fünfte Liga gehen würde. Er hofft, dass Hasan Ismaik seine Anteile verkauft - und hält ein hauptamtliches Präsidium für nötig.

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