Meinung„Fifa Friedenspreis“ für TrumpSieht aus wie Satire, ist offenbar ernst gemeint

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Kommentar von Peter Burghardt, Washington

Lesezeit: 3 Min.

Der Goldpokal des „Fifa-Friedenspreis“ ist übrigens größer als der WM-Pokal, den es beim Turnier 2026 zu gewinnen gibt.
Der Goldpokal des „Fifa-Friedenspreis“ ist übrigens größer als der WM-Pokal, den es beim Turnier 2026 zu gewinnen gibt. (Foto: Evan Vucci/AP)

Selbst in Russland und in Katar hat sich Gianni Infantino nicht so sehr angebiedert. Der Fifa-Präsident legt das Turnier Donald Trump zu Füßen.

Herrliche Satire der Fifa, wirklich gelungen. Da hat sich ein Humorist als Gianni Infantino verkleidet und Donald Trump den „Fifa-Friedenspreis“ überreicht, einen goldenen Pokal nach Art des echten World Cups, eindeutig für sein Oval Office erfunden. Während der WM-Auslosung in Washington, in dem von Trump gekaperten Kennedy Center, vor Abermillionen Fernsehzuschauern! Großartige Persiflage, ehe die Loskugeln für die größte Sportveranstaltung auf Erden geöffnet wurden. Oder, Moment: War das womöglich der echte Fifa-Präsident und das mit dem Fifa Peace Prize ernst gemeint?

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SZ PlusVon Peter Burghardt

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