MeinungFußball-WMDie Fans sind selbst schuld, dass sie von der Fifa abgezockt werden

Kommentar von Thomas Kistner

Lesezeit: 3 Min.

Der POTUS und sein Fußball-Sidekick: US-Präsident Donald Trump (links) und Fifa-Chef Gianni Infantino bei der Auslosung der WM-Gruppen im Dezember 2025 in Washington D.C.
Der POTUS und sein Fußball-Sidekick: US-Präsident Donald Trump (links) und Fifa-Chef Gianni Infantino bei der Auslosung der WM-Gruppen im Dezember 2025 in Washington D.C. Chris Carlson/AP

Die WM in den USA setzt in puncto Raffgier völlig neue Maßstäbe. Das ist aber nur möglich, weil Millionen Fußballfans das Projekt „Gier ohne Grenzen“ mitmachen. Ist die Freude am Spiel zur Manie geworden?

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Einen Titel trägt die kommende Fußball-WM schon vor dem Anpfiff: das Milliardengrab. Denn ein solches ist sie, für die Konten und Geldbeutel der Fans. Also für jene unverwüstlichen Anhänger, die weiterhin keinen Preis der Welt scheuen, obwohl sie die Staffage abgeben werden für den größten Wucher, den es bisher je gab.

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US-Präsident Trump und Fifa-Boss Infantino lenken die WM-Vorbereitungen wie ein bizarres Festspielkomitee. Dabei verfolgt der Weltverband ein ganz eigenes Ziel: das Turnier und die Fans auszupressen wie eine Zitrone.

SZ PlusVon Thomas Kistner

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