Tubize (dpa) - Belgien hat sich trotz des Viertelfinal-Einzugs bei der Fußball-WM von Trainer Rudi Garcia getrennt. Der bis Ende Juli gültige Vertrag des 62-Jährige wird nicht verlängert, wie der belgische Verband einen Tag nach dem WM-Endspiel mitteilte.
„Ich verlasse Belgien in der Liga A der UEFA Nations League und unter den acht besten Mannschaften der Welt“, sagte Garcia laut Mitteilung. Favorit auf seine Nachfolge ist Berichten zufolge der frühere Bayern-Star Mark van Bommel. Der 49 Jahre alte Niederländer hat als Trainer unter anderem bereits für PSV Eindhoven, den VfL Wolfsburg und Royal Antwerpen gearbeitet.
Fulminantes 4:1 über die USA
Der 62 Jahre alte Garcia hatte das Amt Anfang 2025 von Domenico Tedesco übernommen und das Team um die Routiniers Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku bis ins Viertelfinale geführt. Dort war beim späten 1:2 gegen den späteren Weltmeister Spanien Schluss. Man habe sich nach „Diskussionen“ mit dem Verband dagegen entschieden, die eineinhalbjährige Reise bis zur EM 2028 in Großbritannien zu verlängern, sagte Garcia.
Besonders in Erinnerung bleiben wird das 4:1 im Achtelfinale von Seattle über Co-Gastgeber USA. Es war das Spiel, für das US-Angreifer Folarin Balogun nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino begnadigt wurde. „Gemeinsam mit meinem Team bereite ich mich derzeit auf einen neuen Zyklus vor, einschließlich der Ernennung eines neuen Nationaltrainers“, sagte Sportdirektor Vincent Mannaert.
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