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Triathlon:Jan Frodeno wird zum dritten Mal Ironman-Europameister

Triathlete Jan Frodeno tries to cool down as he competes in the Ironman triathlon European Championships in Frankfurt

Viel Wasser für Jan Frodeno.

(Foto: REUTERS)

Der Deutsche gewinnt in der Gluthitze von Frankfurt. 57 Läufer des Hamburger Halbmarathons müssen ins Krankenhaus gebracht werden. Uruguay verliert bei der Copa America gegen Peru.

Triathlon: Jan Frodeno ist zum dritten Mal Ironman-Europameister. Der 37-Jährige erreichte am Sonntag in Frankfurt nach 3,86 Kilometern Schwimmen, 185 Kilometern Radfahren und 42,195 Kilometern Laufen als Erster das Ziel. Bei Temperaturen von knapp 40 Grad machte Sebastian Kienle als Zweiter den Doppelerfolg für die deutschen Triathleten perfekt. Frodeno und Kienle sind mit jeweils drei EM-Erfolgen nun gemeinsame Rekordsieger in der Main-Metropole. "Ich wusste, dass Sebi gut drauf ist. Am Ende war es ein wirklich, wirklich harter Kampf", sagte Frodeno im hr-Fernsehen. "In meinem Kopf hätte man Eier kochen können", sagte Kienle mit Blick auf die Temperaturen von knapp 40 Grad. Der zweimalige Weltmeister Patrick Lange verpasste bei seinem Heimrennen auch im dritten Anlauf seinen ersten Sieg. Der 32 Jahre alte Hesse war nach einer Radpanne und Magenproblemen chancenlos.

Halbmarathon, Hamburg: Beim Hamburger Halbmarathon sind am Sonntag mehrere Läufer kollabiert und mussten medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr kam dem Sanitätsdienst mit 18 Rettungswagen, zwei Notärzten, zwei Löschfahrzeugen, einem leitendem Notarzt und dem Organisatorischem Leiter Rettungsdienst zur Hilfe. Das teilte die Hamburger Feuerwehr nach dem Lauf mit. 141 erschöpfte und teilweise kollabierte Läufer, die mit geschwächtem Kreislauf, erhöhtem Flüssigkeitsverlust und Verletzungen zu kämpfen hatten, mussten versorgt werden, 57 davon wurden in Krankenhäuser gebracht. Von 11 215 gemeldeten Läufern waren 8402 an den Start gegangen, von denen 8056 das Ziel erreichten. Bei den Männern siegte der favorisierte Olympiasieger von 2012, Stephen Kiprotich aus Uganda in 1:04:11 Stunden, schnellste Frau war Melat Kejeta (Kassel) in 1:11:29 Stunden.

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Fußball, Copa America: Rekordsieger Uruguay hat bei der Copa America nach einem Elfmeter-Krimi überraschend den Einzug ins Halbfinale verpasst. Der zweimalige Fußball-Weltmeister unterlag im Viertelfinale in Salvador da Bahia Außenseiter Peru mit 4:5 im Elfmeterschießen. Topstar Luis Suarez vom FC Barcelona scheiterte als einziger Schütze. In der regulären Spielzeit war kein Treffer gefallen. Peru trifft nun auf Titelverteidiger Chile. Das andere Halbfinale bestreiten Gastgeber Brasilien und Argentinien.

Uruguay war über die gesamte Spieldauer das dominierende Team und war einem Treffer deutlich näher. Dem Team um Edinson Cavani und Suarez wurden aber drei Tore aufgrund einer knappen Abseitsposition aberkannt. Im Elfmeterschießen parierte Perus Torhüter Pedro Gallese gegen den ersten Schützen Suarez.

Fußball, FC Bayern: Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München fordert einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) zufolge Schadenersatz vom Automobilhersteller BMW. Hintergrund ist ein angepeilter gemeinsamer Sponsorendeal, der im Mai geplatzt war. Beide Partien wollten auf Anfrage der FAS keine Stellungnahme abgeben. Der Betrag soll zwischen 10 und 20 Millionen Euro liegen. Der Sponsorenvertrag hätte 2025 in Kraft treten sollen. Im Gespräch war angeblich eine Vereinbarung über zehn Jahre mit einem Gesamtvolumen von geschätzten 800 Millionen Euro. Bis 2025 läuft derzeit der Vertrag mit dem langjährigen Sponsorenpartner Audi.

Fußball: Die Fünfjahreswertung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) 2018/19 bot zum Ende keine Überraschung mehr auf, da in den beiden Endspielen die Punkte auf alle Fälle in England blieben. England beendete die Saison als Zweiter mit 85,462 Punkten hinter dem ewigen Spitzenreiter Spanien (103,569). Dritter ist Italien (74,725) vor Deutschland (71,927). Alle vier Ligen behalten damit auch in der Saison 20/21 vier feste Startplätze. Interessant ist der Blick auf die am 1, Juli beginnende Saison 2019/20. Da werden die Ergebnisse aus 2014/15 gestrichen. Tabellenführer Spanien verliert dann beispielsweise 20,214 Punkte, Herausforderer England nur 13,571 Zähler. Italien muss auf 19,000 Punkte verzichten, die Bundesliga aber nur auf 15,857 - was die Bundesliga plötzlich wieder auf Platz drei katapultiert. Und der Fünfte, Frankreich, der auch unbedingt den vierten Champions League-Platz haben will, verliert nur 10,916 Punkte.

Die neue Phase beginnt nicht erst mit den Gruppenspielen im September, sondern bereits mit den Qualifikationsspielen im Juli. Das betrifft natürlich zunächst nur die nachgeordneten Verbände, aber auch Eintracht Frankfurt muss noch in die Quali. Scheidet einer der Vereine aus, muss der Verband dennoch die Last tragen, dass alle Punkte durch sieben teilnehmende Vereine geteilt werden. Das Erreichen der Gruppenphase ist, da verbunden mit Bonuspunkten, demnach wesentlich.

Tennis, Kerber: Angelique Kerber hat bei ihrer Wimbledon-Generalprobe in Eastbourne den Turniersieg verpasst. Die 31-Jährige unterlag in einem einseitigen Finale der Tschechin Karolina Pliskova 1:6, 4:6. Am Dienstag startet Kerber ihr Mission Titelverteidigung in Wimbledon. Gegen die Weltranglistendritte Pliskova hatte Kerber (5.) von Beginn an keinen Zugriff auf das Match und lag schnell mit 0:4 zurück. Den ersten Satz verlor sie in nur 31 Minuten und kassierte auch in Durchgang zwei direkt ein Break. Anschließend fand die Kielerin besser ins Spiel, doch Pliskova ließ bei eigenem Aufschlag nichts mehr anbrennen.

Kerber hatte ihr zweites Endspiel des Jahres kampflos erreicht, weil ihre Gegnerin Ons Jabeur (Tunesien) wegen einer Knöchelverletzung nicht antreten konnte. In den Runden zuvor hatte sie die frühere Weltranglistenerste Simona Halep (Rumänien), Rebecca Peterson (Schweden) und Samantha Stosur (Australien) bezwungen.

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