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Transfers in England:Chelsea zahlt 35 Millionen für Willian

Willian set to sign for Chelsea

Demnächst in Chelsea: Stürmer Willian.

(Foto: dpa)

José Mourinho wird auf der Suche nach einem Stürmer bei Anschi Machatschkala fündig - dabei war sich Willian eigentlich schon mit Tottenham einig. Lukas Podolski soll beim FC Arsenal bleiben. Gerüchte und Wechsel der Fußball-Bundesliga und der internationalen Ligen im Transferblog.

Der englische Fußball-Erstligist FC Chelsea hat seinem Londoner Stadtrivalen Tottenham Hotspur auf dem Transfermarkt einen empfindlichen Schlag versetzt. Der Klub des deutschen Nationalspielers André Schürrle verpflichtete den brasilianischen Mittelfeldspieler Willian von Anschi Machatschkala aus Russland.

Der 25-Jährige hatte Anfang der Woche bereits den Medizincheck bei den Spurs absolviert und galt dort als Wunschspieler bei einem möglichen Wechsel des heftig umworbenen Gareth Bale zu Real Madrid. Angeblich soll Chelsea 35 Millionen Euro Ablöse bezahlt haben, am Mittwoch soll über die noch fehlende Arbeitserlaubnis entschieden werden.

Beim FC Arsenal hat Teammanager Arsène Wenger nach dem Doppelpack von Lukas Podolski beim 3:1 des FC Arsenal gegen den FC Fulham einen Transfer des deutschen Fußball-Nationalspielers praktisch ausgeschlossen. "Jeder in der Mannschaft liebt Lukas. Es ist wichtig, ihn zu behalten", sagte der Franzose und erteilte damit auch einem zuletzt kolportierten Leihgeschäft zu Bundesligist Schalke 04 eine Absage.

Podolski habe immer eine hervorragende Einstellung und sei ein sehr wichtiger Baustein des Teams, ergänzte Wenger. "Wenn ein Spieler nicht spielt, dann ist er nicht glücklich, und zuletzt hat er nicht immer begonnen. Aber wenn man sich seine Torstatistik anschaut, dann ist das sehr beeindruckend", sagte der 63-Jährige. Im Derby bei Fulham hatte Podolski in der 41. und 68. Minute mit seinen ersten beiden Saisontreffern für die Entscheidung gesorgt.

In der vergangenen Spielzeit hatte der 28-Jährige elf Tore in der Premier League erzielt. "Ich freue mich für Lukas", sagte Wenger: "Dass er zuletzt draußen saß, hatte ohnehin mehr mit dem taktischen Gleichgewicht im Team zu tun als mit seiner Leistung".

© Süddeutsche.de/sid/dpa/ebc
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