Transfers im FußballEr bleibt, er bleibt nicht...

Für einen Weggang mit Knalleffekt ist es für Kevin De Bruyne zu spät. Vom Dauerbegehrten bis zum Treuebrecher: eine Typologie der Fußballtransfers.

Der Dauerbegehrte

Erfreut alle Zeitungsmacher, weil er zuverlässig Sommer-, Winter-, Herbst- und/oder Frühlingslöcher füllt. Beschäftigt zudem die sogenannten Gerüchteküchen an den Standorten Madrid, Manchester und München. Der Dauerbegehrte fällt dabei nicht durch sogenannte Treueschwüre auf. Er spricht nur noch selten in Mikrofone, erhöht dadurch aber den Nachrichtenwert seiner Sätze. Typischer Spielersatz: Man muss abwarten. Typischer Reportersatz: Er lässt seine Zukunft weiter offen. Der Dauerbegehrte sucht Upgrades: sportliche, finanzielle, oder solche, die beides beinhalten. Jüngste Beispiele: Robert Lewandowski, Angel di Maria und natürlich Kevin De Bruyne.

Bild: dpa 20. August 2015, 12:442015-08-20 12:44:55 © SZ.de/leja