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Transfer:Mainz holt Südkoreaner Park aus Basel

Thomas Tuchel

Darfs sich auf einen Südkoreaner freuen: Mainz-Coach Thomas Tuchel.

(Foto: dpa)

Der FSV Mainz verpflichtet einen Nationalspieler aus Fernost vom FC Basel. Wolfsburg will mit Diego in der Bundesliga weitermachen. Gerüchte und Wechsel der Fußball-Bundesliga und der internationalen Ligen im Transferblog.

Der FSV Mainz 05 ist gut drei Wochen vor dem Start in die neue Saison auf der Suche nach einem linken Außenverteidiger fündig geworden. Der südkoreanische Nationalspieler Joo-Ho Park (26) wechselt vom Schweizer Meister FC Basel nach Mainz

Der Asiate wird vorbehaltlich eines erfolgreichen Medizinchecks einen Vertrag bis 2015 unterschreiben, der eine Option über weitere zwei Jahre enthält. Über die Ablösesumme vereinbarten die Klubs Stillschweigen, sie dürfte bei etwa einer Million Euro liegen.

"Joo-Ho Park ist ein taktisch und fußballerisch ausgesprochen versierter Fußballer, der zudem über einen beachtlichen Erfahrungsschatz im internationalen Fußball verfügt", sagte FSV-Trainer Thomas Tuchel: "Beim FC Basel war er auf der linken Außenverteidigerposition eine feste Größe. Wir freuen uns, dass er seine Qualitäten ab sofort bei uns zeigen kann."

Park spielte seit 2011 für den FC Basel. Mit den Schweizern holte er 2012 das Double und 2013 den Meistertitel. Mit seinem Klub erreichte er in der abgelaufenen Saison das Halbfinale der Europa League, das Basel gegen den späteren Champion FC Chelsea verlor. Park kommt mit der Erfahrung von 13 Einsätzen in der Champions League und neun Einsätzen in der Europa League nach Mainz. Der FSV hatte einen Spieler für die linke Seite gesucht, nachdem Radoslav Zabavnik zum Zweitligisten SV Sandhausen gewechselt war.

Auch beim VfL Wolfsburg tut sich etwas. Der Bundesligist will mittelfristig mit Regisseur Diego weitermachen. Manager Klaus Allofs möchte deshalb den 2014 auslaufenen Vertrag mit dem Brasilianer verlängern. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir zeitnah in diese Richtung gehen und dass ein oder zwei Jahre dazukommen", sagte Allofs der Sport-Bild. Es hänge davon ab, wie sich die Mannschaft entwickele.

Im Gegensatz zu den Vorjahren ist es in diesem Sommer bisher ruhig um Diego geblieben. Angebote für den Vfl-Star liegen laut Allofs nicht vor. Bei einer Anfrage will sich der Verein "aus Respekt vor dem Spieler" aber damit befassen. "Das heißt aber nicht, dass wir ihn gehen lassen würden. Wir reden für diesen Fall über eine Wahrscheinlichkeit, die unter drei Prozent liegt", argumentierte Allofs.

© Süddeutsche.de/dpa/sid/ebc
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