bedeckt München 26°

Augsburger Verteidiger:AS Rom bietet angeblich 15 Millionen für Baba

FC Augsburg - FC Bayern München

Kann sich mit den Großen seiner Branche messen: Augsburgs Linksverteidiger Abdul Rahman Baba (links) im Duell mit Thomas Müller (FC Bayern).

(Foto: Andreas Gebert/dpa)

++++ Der FC Augsburg will mehr Geld für den Linksverteidiger ++++ Ein portugiesischer Nationalspieler verlässt Manchester United in Richtung Istanbul ++++ Emir Spahić geht zum HSV ++++

FC Augsburg: Der ehemalige italienische Fußball-Meister AS Rom bietet Bundesligist FC Augsburg 15 Millionen Euro für Abdul Rahman Baba. Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Baba soll einen Fünfjahresvertrag erhalten und zwei Millionen Euro plus Bonuszahlungen pro Saison verdienen. Augsburg verlangt nach Angaben der Gazzetta aber 25 Millionen Euro für den 21-Jährige, dessen Vertrag bis 2019 läuft.

Der Augsburger Linksverteidiger hat in der abgelaufenen Saison 31 Bundesligaspiele für den Europaleague-Qualifikanten bestritten. Angeblich ist auch der englische Meister FC Chelsea an einer Verpflichtung des ghanaischen Nationalspielers interessiert. Das Angebot des AS Rom liegt scheinbar deutlich höher als das der Londoner. Der 21-jährige Abwehrspieler wechselte in der vergangenen Spielzeit vom Zweitligisten Greuther Fürth zum FC Augsburg.

Manchester United: Der portugiesische Fußball-Nationalspieler Nani verlässt Manchester United nach acht Jahren und unterschreibt einen Dreijahresvertrag bei Fenerbahce Istanbul. Das gab der türkische Spitzenclub am Montag bekannt. Den Medizin-Check hat der 28-Jährige demnach bereits absolviert. Nach Angaben des Vereins wird für Nani eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro fällig. Bereits am Vortag war der Flügelspieler am Flughafen begeistert von Fenerbahce-Fans empfangen worden. In der vergangenen Saison hatte ManUnited-Coach Louis van Gaal Nani an dessen Heimatclub Sporting Lissabon verliehen.

Hamburger SV: Die Hamburger haben den bei Bayer Leverkusen nach einer Prügelei mit Ordnern gefeuerten Abwehrspieler Emir Spahić verpflichtet. Der 34 Jahre alte Bosnier wird nach Klubangaben nach absolviertem Medizincheck einen Einjahresvertrag unterschreiben und am Montag ins Trainingslager nach Graubünden nachreisen. Trainer Bruno Labbadia betonte auf der Vereins-Homepage, er habe "sehr lange Gedanken darüber gemacht, weil ich auch Bedenken hatte, was eine Verpflichtung Emirs sowohl nach innen als auch nach außen möglicherweise auslösen würde und auslöst. Und ganz ehrlich: Ich hielt die Stimmen, die im Vorfeld davon abrieten Emir zu verpflichten, für gerechtfertigt. Ich hatte zunächst auch große Bedenken."

Er habe aber ein langes Gespräch mit Spahic geführt und "das Gefühl, dass Emir weiß, dass er einen großen Fehler begangen hat. Seine Reue wirkte nicht gespielt auf mich, nicht aufgesetzt. Das war für mich entscheidend". Spahićs Verhalten sei "inakzeptabel" gewesen, er habe aber "eine zweite Chance verdient". Sein Können stehe außer Frage. Er gehöre zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga. "Durch die bekannte Vorgeschichte war er jetzt auf dem Markt und ablösefrei. Ansonsten muss man für einen Spieler mit seinen sportlichen Qualitäten sicher einen hohen Millionen-Betrag zahlen - was in unserer Situation unmöglich ist."

Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer lobte Spahić als "ablösefreien Spieler der höchsten Qualitätsklasse". Man habe "den Vorfall in Leverkusen besprochen und seine Auseinandersetzung mit diesem Thema intern bewertet. Danach haben wir uns für die Verpflichtung entschieden". Spahić war nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München in handgreifliche Auseinandersetzungen mit Leverkusener Ordnungskräften verwickelt gewesen. Spahić hatte einem Ordner einen Kopfstoß versetzt, Bayer reagierte mit der Vertragsauflösung auf den Vorfall.

Eintracht Frankfurt: Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat offenbar einen Abnehmer für den suspendierten Nationalspieler Sidney Sam gefunden. Nach Informationen der Bild-Zeitung leiht Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt den 27-Jährigen für eine Saison aus und sicherte sich eine Kaufoption im nächsten Sommer. Angeblich muss Schalke die Hälfte des Gehalts weiterzahlen. Die Königsblauen hatten Sam vor einem Jahr für 2,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2018 ausgestattet. Im Mai wurde der fünfmalige Nationalspieler zusammen mit Kevin-Prince Boateng als einer der Sündenböcke für die katastrophale Rückrunde suspendiert. Auch unter dem neuen Trainer André Breitenreiter gab es für beide Spieler kein Zurück ins Team. Für Frankfurt wäre Sam nach Mittelfeldspieler Stefan Reinartz (Bayer Leverkusen), Stürmer Luc Castaignos (Twente Enschede) und Abwehrspieler David Abraham (1899 Hoffenheim) der vierte Neuzugang. Als neuer Torhüter ist weiterhin Weltmeister Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund) im Gespräch, wenn Kevin Trapp zu Paris St. Germain wechseln sollte.

© SZ.de/sid/dpa/fued/tbr
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB